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Zwei Jahre Corona: Wie gut sind die Deutschen über Risikofaktoren und wichtige Schritte im Fall einer Infektion informiert?

Lesezeit: 2 min

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13 Mai 2022

Seit Beginn der Pandemie in Deutschland im Frühjahr 2020 haben sich mehr als ein Viertel aller Deutschen mit dem SARS-Corona-Virus 2 infiziert, die allermeisten davon sind mittlerweile genesen.1 Gleichzeitig ist ein milder Krankheitsverlauf im Falle einer COVID-19-Infektion nicht selbstverständlich. Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 haben insbesondere Patient*innen, deren Immunsystem zum Beispiel aufgrund von Vorerkrankungen nicht so gut auf die Infektion reagieren kann und/oder die auf die Schutzimpfungen nicht ausreichend ansprechen. Aber natürlich besteht dieses Risiko auch bei Ungeimpften oder unvollständigem Impfschutz.2,3

Ein schwerer Krankheitsverlauf kann bei all diesen Patient*innen zum Beispiel eine Krankenhauseinweisung bis hin zur Beatmung erforderlich machen. Hier setzen Therapien an, welche neben den Schutzimpfungen, eine zweite wichtige Säule im Kampf gegen die Pandemie bilden. Sie können das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 deutlich senken und sind für Risikopatient*innen, die positiv getestet wurden.4 Vor diesem Hintergrund wollten wir erfahren, wie gut die Menschen hierzulande über Corona Bescheid wissen:

Corona-positiv – und nun?

Da eine frühzeitige Behandlung von COVID-19 bei Risikopatient*innen entscheidend ist, empfiehlt sich bereits vor einer Infektion im Arztgespräch zu klären, ob man zur Risikogruppe zählt, welche Schritte bei einer COVID-19-Infektion wichtig sind und wie aktuelle Behandlungsoptionen aussehen.

Allerdings hat bislang nur rund die Hälfte der Menschen in Deutschland mit ihrem Arzt / ihrer Ärztin über COVID-19 gesprochen und lediglich ein Drittel sind für den „Fall der Fälle“ vorbereitet, weil notwendige Schritte bei einer Infektion vorab im Arztgespräch thematisiert wurden. So ist auch das individuelle Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oft ungeklärt. Im privaten Umfeld sieht es anders aus – 62 % haben bereits mit ihrer Familie und Freunden über deren Risiko gesprochen.5

Das Bewusstsein für einzelne Risikofaktoren ist unterschiedlich stark ausgeprägt: Während 77 % wissen, dass chronische Vorerkrankungen wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen oder Diabetes das Risiko für einen schweren Verlauf erhöhen, gibt nur die Hälfte an, dass durch ein mögliches Impfversagen das Risiko für einen schweren Verlauf ebenfalls ansteigt.5

Wo kann ich mich informieren?

In Bezug auf COVID-19 spezifische Therapieoptionen besteht weiterhin ein gesteigertes Interesse – immerhin ein Viertel aller Deutschen wünscht sich hierzu mehr Informationen.5 Zur breiten Aufklärung über COVID-19 haben wir die Webseite Corona-wastun.de gelauncht, auf der sich Patient*innen, Angehörige und Interessierte über wichtige Schritte rund um eine COVID-19-Infektion sowie über die Behandlungsmöglichkeiten in der Frühphase der Erkrankung informieren können. Hier sind auch Links zu wichtigen Anlaufstellen im Falle einer Infektion zu finden.

 

Referenzen

Referenzen

1 Coronavirus-Statistik für Deutschland und Live-Karte weltweit: https://www.data4life.care/de/corona/covid-19-statistik-europa/deutschland/ (zuletzt abgerufen am 13.05.2022)
2 Eine ausführliche Liste der Risikofaktoren gibt es auf der Onlineseite des Robert-Kochs-Instituts.
3 STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung. Epid Bull 2021;43:16 -53 | DOI 10.25646/9150.
4 S3-Leitlinie – Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19, Version Februar 2022
5 Online-Befragung der YouGov Deutschland GmbH initiiert von GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, an der 2.041 Personen über 18 Jahren vom 09. - 11.03.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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