Soziales Engagement Deutschland

Gesellschaftliche und Soziale Kompetenz - auch dafür steht GSK. Die wichtigsten Aktivitäten in Deutschland im Einzelnen:

OrangeDay: 13 Jahre soziales Engagement

Die Idee kam von jungen GSK-Mitarbeitern: Wir sollten einen "Ich-tu-was-Tag" einführen, einen Tag im Jahr, an dem wir für Menschen da sind, die sonst leicht übersehen werden - für Menschen, die in Armut leben oder mit einer Behinderung. Für Kinder. Für Kranke. Für Senioren. Der Bedarf, so viel wurde schnell klar, war riesig. Aber waren die GSK-Mitarbeiter tatsächlich bereit, sich einen Tag lang auf ganz ungewohnte - und ziemlich anstrengende - Erfahrungen einzulassen? Wollten sie wirklich Wände im Pflegeheim streichen? Fenster putzen im Altenheim? Fahrräder reparieren, Spielplätze anlegen, Blinde zur Gartenschau begleiten? Und ob sie das wollen. Am ersten OrangeDay im September 2004 beteiligten sich über 500 Mitarbeiter aus allen deutschen GSK-Standorten. Sie weißelten, hämmerten und werkelten in über 50 sozialen Einrichtungen, die alleine weder Geld noch Arbeitskräfte für die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten gehabt hätten. Heiko Hartmann aus Hamburg sprach hinterher aus, was alle dachten: "Das war viel anstrengender als vor dem Computer zu sitzen. Aber es war ein tolles Gefühl, etwas Gutes zu tun." Viele waren besonders berührt und beeindruckt von der Begegnung mit Menschen, die auch in schwierigen Zeiten große Würde und Lebensfreude ausstrahlen.

Am 16. Juni 2016 schwärmten die GSK-Teams im dreizehnten Jahr aus und halfen dort, wo Hilfe gebraucht wurde. Inzwischen gehört der OrangeDay zu GSK wie das Oktoberfest zu München oder das Hafenfest zu Hamburg. Auch die MitarbeiterInnen des Außendienstes organisieren OrangeDays an verschiedenen Orten in Deutschland – den Termin dafür können sie, anders als der Innendienst, individuell festlegen.

Seit dem Start haben bislang über 5.600 MitarbeiterInnen in über 650 verschiedenen sozialen Projekten mitgeholfen.

PULSE-Volunteer-Programm

Einsatz für eine bessere Welt: Seit 2009 werden GSK-Mitarbeiter weltweit als PULSE-Volunteers tätig. Drei oder sechs Monate lang arbeiten sie für eine gemeinnützige oder eine Nichtregierungs-Organisation (NGO) – zumeist in einem Entwicklungsland. Die Mitarbeiter bringen dabei ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen in die unterschiedlichsten Hilfsprojekte ein. Zugleich sammeln sie wertvolle Erfahrungen und können ihre Führungsqualitäten weiter entwickeln.

Das PULSE Programm startete 2009. Seither kamen über 630 PULSE-Volunteers für 112 NGOs in 65 Ländern zum Einsatz. GSK stellt seine Mitarbeiter für diesen Einsatz frei, zahlt ihnen das volle Gehalt und übernimmt die Organisationskosten. Aus Deutschland waren bislang elf PULSE-Volunteers im sozialen Einsatz. Nähere Infos gibt es unter PULSE-Programm.

„wellcome“ – für das Abenteuer Familie

Die Geburt eines Kindes ist etwas Wunderbares, aber manchmal fühlen sich Familien und vor allem Alleinerziehende mit der neuen Situation auch überfordert – in solchen Fällen kommen die ehrenamtlichen „wellcome“-Mitarbeiterinnen ins Haus. Sie verschaffen der Mutter Erholungspausen, kümmern sich um Geschwisterkinder, begleiten die Mütter zu Behördengängen und Arztbesuchen. Sie sind wie gute Engel, die „Babystress“ gar nicht erst aufkommen lassen. GSK unterstützt das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht, seit 2008 mit rund 500.000 Euro – damit werden neue „wellcome“-Teams in ganz Deutschland aufgebaut.

Unterricht am Krankenbett

In der „Schule für Kranke“ werden Kinder und Jugendliche unterrichtet, die längere Zeit im Krankenhaus liegen. Die Lehrer gehen in Münchener Kliniken oder zu den Patienten nach Hause und sorgen dafür, dass sie in Englisch oder Mathe nicht den Anschluss verlieren. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung sondern auch darum, die jungen Patienten psychisch zu stabilisieren – viele von ihnen kämpfen gegen Krebs oder leiden unter einer chronischen Krankheit. GSK unterstützt den „Förderverein der Schule für Kranke München“ mit 15.000 Euro pro Jahr.

barrierefrei-studieren.de

Das Internet-Portal barrierefrei-studieren.de informiert über Fördermöglichkeiten für Studenten, die durch eine Behinderung oder eine chronische Krankheit gehandicapt sind. Denn viele der Betroffenen wissen gar nicht, wo und wie sie finanzielle Zuschüsse, technische Hilfsmittel, Assistenzleistungen und vieles mehr beantragen können. Seit September 2014 genügen ein paar Klicks, um zu wissen, welche individuellen Fördermöglichkeiten es gibt.