Medikamente und Impfstoffe

Unser Bereich Medikamente zeichnet sich durch ein breites Portfolio an innovativen und etablierten Medikamenten für die Atemwege, HIV, Immunologie und Onkologie aus. Eine Auswahl.

Unser Bereich Impfstoffe ist einer der größten der Welt: Wir produzieren täglich mehr als zwei Millionen Impfstoff-Dosen für Menschen in mehr als 160 Ländern.

Medikamente

Spezialisierte Medizin Science Grafik

Medikamente für die Allgemeinmedizin werden in der Regel von Haus- und Fachärzten für Allgemeinmedizin verschrieben. Dazu gehören unsere inhalativen Medikamente, Antibiotika und Medikamente gegen Hautkrankheiten. Jeden Tag verbessern diese Arzneimittel die Gesundheit und das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Seit mehr als 50 Jahren haben wir Millionen von Menschen mit Atemwegserkrankungen geholfen, leichter zu atmen, unter anderem mit den ersten Inhalatoren im Jahr 1969. Wir sind nach wie vor Branchenführer in der Atemwegsforschung.

Verschreibungspflichtige Spezialarzneimittel kommen in verschiedenen Therapiegebieten zum Einsatz. Bei GSK gehören dazu unsere Krebsmedikamente für Patienten mit Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs und Myelofibrose. Unsere Forschungsaktivitäten haben wir intensiviert, derzeit sind drei Therapien verfügbar und weitere Wirkstoffe in der Entwicklung. Wir forschen auch an Medikamenten gegen immunvermittelte Krankheiten, darunter das erste neue Medikament seit über 50 Jahren für die chronische Autoimmunerkrankung Lupus. Wir sind weltweit führend in den Bereichen Atemwegserkrankungen und HIV. In den 1980er Jahren leisteten wir Pionierarbeit mit der ersten HIV-Therapie. Unser Ziel ist es, die Auswirkungen von HIV auf das Leben der Menschen zu minimieren, indem wir die Krankheit behandeln, ihr vorbeugen und sie schließlich heilen.

Atemwege

Atmen. Für die meisten Menschen ist es etwas Selbstverständliches. Es ist ein Automatismus – man macht es, ohne darüber nachzudenken. Dabei sind die Organe und Prozesse, die dahinterstehen, unglaublich komplex.

Jeder Mensch verfügt über rund 300 Millionen Lungenbläschen, deren Gesamtoberfläche 80 bis 120 Quadratmeter beträgt. Neugeborene machen zwischen 40 und 50 Atemzüge pro Minute, bei Schulkindern sind es noch rund 20 Atemzüge, bei Erwachsenen 12 bis 15 Atemzüge. Im Laufe unseres Lebens atmen wir durchschnittlich mehr als 300.000 Kubikmeter Luft ein. Die Atemwege machen unser Leben erst möglich, aber sie sind auch anfällig für zahlreiche Erkrankungen – von einer Erkältung über Grippe, Bronchitis, Lungenentzündung, allergischem Schnupfen und Asthma bis hin zum Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD und Lungenkrebs, um nur einige Beispiele zu nennen.

GSK definiert die Zukunft der Atemwegsmedizin neu und baut auf jahrzehntelanger Pionierarbeit auf, um ehrgeizigere Behandlungsziele zu erreichen und den Versorgungsstandard der nächsten Generation für Hunderte von Millionen Menschen mit Atemwegserkrankungen zu entwickeln. Mit einem branchenführenden Portfolio bei Atemwegserkrankungen und einer Pipeline von Impfstoffen, zielgerichteten Biologika und inhalativen Medikamenten konzentrieren wir uns darauf, das Leben der Menschen zu verbessern. GSK nutzt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Technologien mit dem Ziel, die zugrunde liegende krankheitsbedingte Funktionsstörung zu modifizieren und das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Onkologie

Die Diagnose Krebs ist für Patienten und ihre Angehörigen ein einschneidendes Ereignis. So ist Krebs nicht nur in Deutschland, sondern weltweit eine der Haupttodesursachen.1,2 Doch nicht zuletzt wegen der hohen Sterblichkeit werden neue, innovative Therapieoptionen dringend benötigt.3

Für das Jahr 2040 werden weltweit etwa 28,4 Millionen neue Krebsfälle erwartet. Das entspricht einem Anstieg um 47 % gegenüber den 19,3 Millionen Fällen im Jahr 2020.2 Da die meisten Krebserkrankungen im höheren Alter auftreten, ist dies unter anderem eine Folge der steigenden Lebenserwartung.3

Erschwerend kommt hinzu, dass Patienten mit Krebs nach einer erfolgreichen Behandlung teilweise ein Rezidiv4 erleiden, d. h. die Anzeichen und Symptome des Tumors kehren zurück. Obwohl Rezidive z. B. mit einer Verstärkung von Symptomen, Verschlechterung der Laborwerte, Organfunktionen und des Allgemeinbefindens einhergehen können, ist eine genaue Vorhersage, ob und wann ein Rezidiv aufritt, in der Regel recht schwer. Daher ist es umso wichtiger, dass es zielgerichtete, auf den individuellen Patienten und seine Krebserkrankung zugeschnittene, Therapieansätze gibt, die diesen Patienten erheblich bessere Perspektiven bieten können.

Wir als Unternehmen haben uns der Erforschung innovativer Krebstherapien verschrieben. Denn unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit einer Krebserkrankung zu verbessern, indem wir ihnen die Chance auf ein längeres und selbstbestimmtes Leben geben.​

Rheumatologie

Rheumatologische Erkrankungen beinhalten eine Gruppe von Störungen, bei denen das Immunsystem fälschlicherweise gesunde Gewebe und Strukturen angreift, was zu chronischer Entzündung und Schmerzen führt. Diese Erkrankungen werden als Autoimmunerkrankungen bezeichnet. Das bedeutet, das körpereigene Immunsystem erkennt seine eigenen Zellen und Gewebe nicht, sondern greift sie stattdessen als vermeintlich fremde Eindringlinge an. Das Verständnis der Mechanismen hinter Autoimmunerkrankungen ist entscheidend für die Entwicklung wirksamer Behandlungen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Antikörper – vom Immunsystem produzierte Proteine, die spezifisch auf fremde Strukturen z.B. Viren oder Bakterien abzielen und diese neutralisieren. Bei Autoimmunerkrankungen werden fälschlicherweise Antikörper gebildet, die das körpereigene Gewebe angreifen, was zu Entzündungsreaktionen führt und diese langfristig zerstören kann.

Indikatoren, die messbare Einblicke in die Krankheitsaktivität, den Verlauf und die Reaktion auf Behandlungen liefern sind die sogenannten Biomarker. Durch die Identifizierung spezifischer Biomarker, die mit rheumatologischen Erkrankungen in Verbindung stehen, können Forscher ein tieferes Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen gewinnen und gezielte Therapien entwickeln.

Eine moderne Gattung der Therapeutika, die häufig bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz kommt, sind Biologika. Es handelt sich dabei um biotechnologisch hergestellte Arzneimittel, die aus lebenden Zellen gewonnen werden. Auch sie sind Antikörper, die spezifisch daraus ausgelegt sind, bestimmte Ziel-Strukturen, die an der jeweils fehlgeleiteten Immunantwort beteiligt sind, zu blockieren, so das Immunsystem zu modulieren und die pathologischen Entzündungsprozesse zu reduzieren.

Die Entwicklung und der Einsatz von Biologika haben die Behandlung von rheumatologischen Erkrankungen revolutioniert und bieten eine verbesserte Symptomkontrolle sowie möglicherweise eine Verbesserung der Prognose. In vielen Fällen können Biologika dazu beitragen, die Krankheitsaktivität langfristig komplett zum Erliegen zu bringen. Man spricht dann von einer Remission in Abgrenzung zur Heilung einer Erkrankung. Bei GSK erkennen wir die Bedeutung dieser Fortschritte an und sind bestrebt, die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben, um das Leben von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen zu verbessern.

Impfstoffe

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Impfstoffe gehören zu den bewährtesten und erfolgreichsten Entwicklungen der medizinischen Gesundheitsvorsorge. Viele Impfungen bieten neben dem individuellen auch einen gesellschaftlichen Nutzen – und einige bieten sogar die Chance, Krankheiten ganz auszurotten. Die meisten Menschen kommen irgendwann im Laufe ihres Lebens mit einem Impfstoff von GSK in Berührung: Von Kinderimpfstoffen über Reiseimpfstoffe bis hin zu Erwachsenenimpfstoffen wie gegen Atemwegsinfektionen oder einem Impfstoff gegen Gürtelrose – wir gehören mit unserer großen und langjährigen Expertise weltweit zu den führenden Impfstoffherstellern. Jeden Tag erhalten mehr als drei Millionen Menschen eine Impfung mit einem Impfstoff von GSK. 

Wir sind als einziger Impfstoffhersteller mit zwei Produktionsstandorten in Deutschland vertreten. „Made in Germany“-Impfstoffe kommen entweder aus Dresden (gegen Grippe) oder aus Marburg (u.a. gegen Meningitis). In Belgien (Wavre) befindet sich der Hauptproduktionsstandort für Impfstoffe von GSK. Die belgische Gemeinde Rixensart, die Namensgeber für die Endung „-rix“ bei vielen GSK-Impfstoffen war, ist Forschungs- und Entwicklungszentrum für neue Impfstoffe. Derzeit befinden sich mehrere Impfstoffkandidaten in der Entwicklung, darunter ein Impfstoff gegen Tuberkulose

Kinder-Impfstoffe

Rund 40 Prozent aller Kinder auf der Welt sind mit mindestens einem GSK-Impfstoff gegen ernste Krankheiten geimpft. Den Erfolg von Impfungen im frühen Kindesalter unterstreicht die Tatsache, dass inzwischen weltweit die Kindersterblichkeit auf den niedrigsten Stand gesunken ist, den es in der Geschichte der Menschheit jemals gab.

Umso wichtiger ist es, dass weiterhin geimpft wird, um das Wiederauftreten von vermeidbaren, impfpräventablen Erkrankungen zu verhindern. So nehmen beispielsweise Masernerkrankungen in den letzten Jahren auch deshalb wieder zu, weil Eltern diese Krankheit fälschlicherweise für harmlos und damit die Impfung für überflüssig halten. Fakt ist jedoch: Masern können lebensbedrohlich sein.

Bei Säuglingen und Kleinkindern gilt dies ebenso für Keuchhusten oder Meningokokken-Erkrankungen. Der einzige wirksame Schutz besteht darin, Kinder zeitgerecht und vollständig (abgeschlossene Impfserie) zu impfen. Manchmal auftretende Impfreaktionen wie Rötungen, Schwellungen und leichtes Fieber sind in der Regel als Zeichen der Aktivierung des Immunsystems zu verstehen. Ernsthafte Impfkomplikationen sind dagegen extrem selten – sehr viel seltener als lebenslange oder sogar lebensbedrohende Folgen der zu verhindernden Krankheiten.

Erwachsenen-Impfstoffe

Impfen schützt – nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. So sollten einige Impfungen auch im Erwachsenenalter regelmäßig aufgefrischt werden, wie zum Beispiel alle zehn Jahre die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und bei den meisten auch gegen Keuchhusten (Pertussis). Darüber hinaus empfiehlt die STIKO Menschen ab 60 Jahren die Impfung gegen Gürtelrose, Pneumokokken und jährlich gegen Corona und Grippe. Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden die Grippe-Impfstoffe in jeder Saison neu zusammengesetzt. 

Ab 75 ist die Impfung gegen Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV) als Standard-Impfung empfohlen. Ein erster Impfstoff zum Schutz vor RSV-bedingten schweren Atemwegsinfektionen wurde im August 2023 für ältere Erwachsene ab 60 Jahren zur Verfügung gestellt. Inzwischen ist dieser – neben weiteren Impfstoffen – auch für alle Erwachsenen ab 18 Jahren in Deutschland zugelassen. Besonders für Menschen mit chronischen Grunderkrankungen (wie z.B. Lungen- oder Herzerkrankungen) ist eine Impfung möglich.

Die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) wird seit Dezember 2018 für alle Personen ab 60 Jahre als Standardimpfung und jetzt neu für Personen mit einer schweren Grunderkrankung ab einem Alter von 18 Jahren empfohlen. Gürtelrose wird durch die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV) verursacht. Dieses ruft als Erstinfektion – zumeist im Kindesalter – Windpocken hervor. Daher tragen mehr als 95% der über 60-Jährigen das Virus in sich. Im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses verlieren die Zellen des Immunsystems die Fähigkeit, eine starke und wirksame Immunantwort gegen die Reaktivierung des VZV aufrecht zu erhalten. 

Schwangeren wird empfohlen, sich in jeder Schwangerschaft gegen saisonale Grippe und Keuchhusten impfen zu lassen. Die Grippe-Impfung in der Schwangerschaft hat das Ziel, die Schwangere vor schweren Erkrankungsverläufen zu schützen, um somit zum sicheren Heranwachsen des noch ungeborenen Fötus beizutragen.

Die Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft hingegen dient primär dem passiven Schutz des Säuglings in den ersten Lebensmonaten. Die von der Mutter durch die Impfung gebildeten Antikörper werden in der Schwangerschaft auf das Ungeborene übertragen, wodurch der Säugling in den ersten Lebensmonaten einen Nestschutz hat.

Sind Schwangere nicht, oder nicht vollständig gegen Corona geimpft, so soll auch diese Impfung während der Schwangerschaft entsprechend der STIKO-Empfehlung nachgeholt werden.

Reise-Impfstoffe

In vielen fremden Ländern lauern Krankheitserreger, die unser Körper von zuhause nicht kennt und die deshalb umso leichteres Spiel haben. Manche dieser Infektionen können chronisch werden und eine langwierige – und teure – medizinische Behandlung notwendig machen. Manche sind sogar lebensbedrohlich. 

Aber: Gegen viele Reisekrankheiten gibt es einen Impfschutz. Hepatitis A und B, Meningokokken, Gelbfieber und viele andere Krankheiten lassen sich häufig verhindern, wenn zur Reisevorbereitung auch der Gang zu einem Arzt gehört, der mit Reise-Impfungen vertraut ist – möglicherweise bleiben uns in diesem Falle viele weitere Arztbesuche nach der Reise erspart. 

Hier ein Überblick über die wichtigsten Reise-Impfungen:

Unser Angebot für medizinische Fachkreise

Auf gskpro.de finden medizinische Fachkreise alle GSK-Produkte, wichtige Informationen zu den verschiedenen Therapiegebieten sowie Serviceinhalte für medizinische Fachkreise und die Praxisteams.

 

gskpro.de

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Bei GSK nehmen wir Sicherheit sehr ernst. Wir wissen, dass Nebenwirkungen auftreten können. Deshalb überwachen wir die Sicherheit unserer Produkte kontinuierlich und können durch Erfahrungen die bestmögliche Beratung für unsere Produkte bieten.

 

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