Transparenzinitiative 2016

Alle Jahre wieder: Nun schon zum elften Mal veröffentlicht GSK alle Zuwendungen mit denen Patientenorganisationen im Vorjahr unterstützt wurden!

Wir sind das erste Pharmaunternehmen, das konzernweit alle seine Zuwendungen für Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen veröffentlicht hat.

Transparenz bei GSK bedeutet: Beide Seiten stehen zu dem, was sie tun und tun nur das, was sie auch in der Öffentlichkeit vertreten und verantworten können.

Als erstes Pharmaunternehmen hat GlaxoSmithKline 2007 einen eigenen Patientenkodex aufgestellt, der klare und eindeutige Regeln für die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen enthält. Die wichtigsten Regeln:

  • Eine Zusammenarbeit darf nur auf der Basis eines schriftlichen Vertrages erfolgen.
  • Es gibt eine Obergrenze für Spenden: Von GSK dürfen maximal 25 Prozent der Summe kommen, die eine Organisation jährlich an Fördermitteln erhält.
  • GSK darf folglich nicht alleiniger finanzieller Förderer einer Patientenorganisation sein.
  • GSK darf keine eigene Patientenorganisation gründen.
  • GSK darf mit der finanziellen Förderung von Patientenorganisationen nicht die Absicht verbinden den Absatz seiner Produkte zu erhöhen.

Die nachfolgend aufgeführten Unterstützungen sind auf Grundlage und mit den Regeln des GSK-Patientenkodexes entstanden. 2016 wurden wieder ausschließlich Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen gefördert.

Im Jahr 2016 wurden von GSK 29 Patientenorganisationen mit rund 98.000 Euro unterstützt.

Darüber hinaus übernahm GSK im Jahr 2016 Reise- und Übernachtungskosten für Patientenvertreter in Höhe von rund 4.600 Euro. Bei Reisekosten handelt es sich um durchlaufende Posten, aus denen sich keine Vereinseinnahmen ergeben. Seitens GSK werden lediglich Gelder rückerstattet, die zuvor von den Organisationen verauslagt wurden. Daher werden Reisekosten nicht in das Gesamtförderbudget eingerechnet, sondern getrennt ausgewiesen.

Weitere Projekte:

GSK stellt einen kostenlosen gesundheitspolitischen Newsletter für Patientenorganisationen zur Verfügung: www.patientenpolitik.de.

GSK trat 2015 dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) e.V. bei verbunden mit einen jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 5.000,00 Euro. Als gemeinsame Plattform von Vertretern der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und Patientenorganisationen setzt sich das APS für eine sichere Gesundheitsversorgung ein und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden.

GSK arbeitet außerdem seit dem Jahr 2016 mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen Service GmbH (BAGSO Service GmbH) zusammen. GSK zahlte im Rahmen dieser Zusammenarbeit zur Unterstützung des 10. BAGSO-Wirtschaftsdialogs in Bonn 5.000,00 Euro.

Für die Teilnahme einer Vertreterin am GSK-Patientendialog übernahm GSK Reisekosten in Höhe von 102,06 Euro.
Die BAGSO e.V. wurde 1996 gegründet und ist ein freier und unabhängiger Zusammenschluss von Seniorenorganisationen, Seniorenverbänden und Senioreninteressenvertretungen sowie Seniorengruppen, sonstigen Organisationen und Verbänden, die bundesweite tätig oder von bundesweiter Bedeutung sind. Dabei verfolgt sie insbesondere die Ziele, das Bild und die Stellung älterer Menschen in Gesellschaft und Familie zu verbessern, ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen, Ältere darin zu bestärken, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, das solidarische Miteinander und den Dialog der Generationen voranzubringen, die Gesunderhaltung zu fördern, Behinderungen auszugleichen und die pflegerische Versorgung zu verbessern sowie die Interessen älterer Verbraucher zu stärken. Die BAGSO Service GmbH setzt sich als Tochtergesellschaft ebenfalls für diese Ziele ein.