GSK erforscht und bekämpft Krankheiten.

Vorbereitung auf zukünftige Bedrohungen durch Krankheiten

Mit unseren Impfstoffen, Arzneimitteln und unserer wissenschaftlichen Expertise unterstützen wir die Welt, sich besser auf den Ausbruch von Krankheiten mit pandemischem Potenzial vorzubereiten und Antibiotikaresistenzen zu bekämpfen.

Vorbereitung durch Innovation

Um auf zukünftige Fälle von Gesundheitsnotstand vorbereitet zu sein, verbessern wir weiterhin unsere Plattformtechnologien für Impfstoffe, damit im Bedarfsfall rasch reagiert werden kann, und arbeiten mit an der Entwicklung eines universellen Influenzaimpfstoffkandidaten. In unserer Arzneimittelpipeline treiben wir die Entwicklung von Gepotidacin voran – dem ersten Vertreter einer neuen Klasse von Antibiotika. Gepotidacin ist das Ergebnis einer erfolgreichen öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen GSK, der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) und der Defence Threat Reduction Agency (DTRA).

Antimikrobielle Resistenzen

Durch die extensive Nutzung ­und den Missbrauch von Antibiotika hat deren Wirksamkeit nachgelassen, was sich derzeit schnell zu einer massiven Krisensituation im öffentlichen Gesundheitswesen ausweitet. Wird nichts dagegen unternommen, könnten bis 2050 jedes Jahr bis zu 10 Millionen Menschen an Infektionen mit medikamentenresistenten Keimen sterben.1

Wir spielen eine führende Rolle bei der Reaktion der Branche auf antimikrobielle Resistenzen. Beim AMR-Benchmark der Access to Medicine Foundation nehmen wir unter den großen pharmazeutischen Unternehmen den ersten Platz ein.

Vorbeugung gegen Infektionen mit unseren Impfstoffen

Unsere Impfstoffe gegen Erkrankungen wie Diphtherie, Meningitis, Pneumonie und Pertussis schützen Abermillionen Menschen vor bakteriellen Infektionen, die sonst direkt zu einer Verschreibung von Antibiotika beitragen würden. Außerdem verhindern unsere Impfstoffe gegen nicht bakterielle Infektionen wie Influenza, Rotavirus und Malaria das Auftreten von Krankheiten, die die Verwendung von Antibiotika auslösen können, beispielsweise zur Behandlung von Sekundärinfektionen. Wir haben uns darüber hinaus verpflichtet, neue Impfstoffe gegen Infektionen zu erforschen und zu entwickeln, was den Bedarf an Antibiotika noch weiter senken wird. So entwickeln wir beispielsweise derzeit Impfstoffe gegen RSV (ein Virus) sowie gegen Shigellose und Tuberkulose (TB) (die beide durch Bakterien verursacht werden) – Krankheiten, die alle aktuell dazu führen, dass Antibiotika verwendet werden.

Bewusstsein und Aufklärung

Zudem investieren wir seit 15 Jahren in Programme, mit denen wir antimikrobielle Resistenzen beobachten, den Menschen deren Bedeutung bewusst machen und sie darüber aufklären. Mit unserem Programm zur Erfassung von Antibiotikaresistenzen (Survey of Antibiotic Resistance, SOAR) untersuchen, analysieren und veröffentlichen wir Berichte zu Antibiotikaresistenzen auf lokaler Ebene und geben Erkenntnisse an medizinisches Fachpersonal (HCPs) und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens weiter, um Daten für die Erstellung von lokalen Richtlinien zur Verschreibung von Antibiotika bereitzustellen. 2019 Haben wir über 32.000 medizinische Fachpersonen (HCPs) in 65 Ländern zur angemessenen Verwendung von Antibiotika geschult.

Zusammenarbeit

Sich den Herausforderungen der antimikrobiellen Resistenzen zu stellen, erfordert eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit. GSK ist Mitglied der 2017 gegründeten AMR Industry Alliance, einer branchenweiten Allianz gegen antimikrobielle Resistenzen. Weiterhin sind wir Unterzeichner der Industry Roadmap on AMR. Außerdem wurde mit unserer Unterstützung das Programm zur Beschleunigung der Arbeit gegen antimikrobielle Resistenzen („AMR Accelerator“) der Initiative für innovative Medikamente (Innovative Medicines Initiative) ins Leben gerufen. Diese öffentlich-private Partnerschaft hat zum Ziel, durch Kollaborationen und den Kompetenzaufbau die Entdeckung und Entwicklung von neuen Medikamenten zur Behandlung von bzw. Vorbeugung gegen Infektionen mit resistenten Keimen zu beschleunigen. Wir sind auch eine neue Zusammenarbeit mit der Zhejiang-Universität in China eingegangen, die sich auf die Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen durch sozialwissenschaftliche Forschung und eine Kampagne zur Förderung der verantwortungsvollen Anwendung von Antibiotika bei jungen Menschen konzentriert. Im Rahmen einer globalen klinischen Studie zur Beobachtung der Antibiotikaanwendung erleichtert unser Institut für Infektionskrankheiten und öffentliche Gesundheit (Institute for Infectious Diseases and Public Health, IIDPH) in China auch die erste globale Forschung zu antimikrobiellen Resistenzen in diesem Land.

Referenzen

1The 2014 Review on Antimicrobial Resistance