Das PULSE-Programm

GSK macht den Unterschied: Im April 2009 startete eine Initiative, die eine echte Chance für alle ist, die soziales Engagement mit spannenden Abenteuern verbinden wollen.

Die Teilnehmer am PULSE Volunteer Programm arbeiten drei bis sechs Monate lang bei einer gemeinnützigen oder bei einer Nichtregierungsorganisation (NGO) mit. Sie setzen ihr berufliches Wissen und ihre Fähigkeiten ein – und orientieren sich dabei am Bedarf der jeweiligen NGO. Die Organisationen erhalten so wertvolle und qualifizierte Unterstützung. Die GSK-Mitarbeiter erweitern ihre Fähigkeiten und machen neue Erfahrungen. Nach ihrer Rückkehr zu GSK bringen sie neue Ideen und frische Arbeitsweisen zu GSK mit. GSK stellt seine Mitarbeiter für diesen Einsatz frei, zahlt weiterhin das volle Gehalt und übernimmt die Organisationskosten.

Seit dem Start des PULSE-Programms hat GSK 770 Mitarbeiter aus 63 Nationen in 74 Länder geschickt, wo sie für insgesamt 127 Non-Profit-Organisationen gearbeitet haben. Die erste Teilnehmerin aus Deutschland arbeitete sechs Monate lang in Ghana. Ihre Aufgabe: Logistik und Lagerhaltung in Krankenhäusern verbessern.

GSK arbeitet beim PULSE-Programm mit zahlreichen Partnern zusammen, darunter so angesehene Organisationen wie „Save the Children“ oder AMREF, eine Organisation, die sich für die medizinische Behandlung der ärmsten Menschen in Afrika einsetzt. Das Feedback dieser Organisationen zeigt: Die Arbeit der PULSE-Volunteers führt fast immer zu einer nachhaltigen Veränderung bei der Partner-NGO. Die PULSE-Volunteers tragen zu Verbesserungen im Gesundheitssystem bei, sie entwickeln Versorgungs-, Marketing- und Kommunikationsstrategien, sie tragen dazu bei, das Leben der Menschen in den zumeist sehr armen Regionen zu verbessern.

Besuch bei einem Patienten mit Multipler Sklerose in Bukarest

Umgekehrt sammeln die PULSE-Volunteers Erfahrungen und erhalten wertvolle Denkanstöße: „Ich habe einen ganz neuen Blick auf die Arbeitswelt und auf die Welt im Allgemeinen bekommen“, sagt etwa Dr. Anke Helten, die als PULSE-Volunteer für „Hospices of Hope“ in Rumänien tätig war. Diese britische Charity-Organisation setzt sich für eine menschenwürdige Sterbebegleitung und Palliativbehandlung in Osteuropa ein und errichtet dort dringend benötigte Hospize. Anke Helten war für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, sie schuf wichtige Grundlagen für den Bau des ersten Lehrhospizes in Bukarest. Am Ende ihrer sechs Monate in Rumänien zog Anke Helten das Fazit: „Alles in allem kann ich es nur weiterempfehlen, die Chance zu einem PULSE-Volunteering zu nutzen.“ Die meisten anderen PULSE-Volunteers denken genauso. So erklärten 97 Prozent der Teilnehmer bei einer Befragung nach ihrer Rückkehr, ihre Erwartungen seien erfüllt oder übertroffen worden.

Stephanie Entrop in Kenia
Katrin Eisold in Nairobi

Weitere PULSE-Volunteers aus Deutschland waren in aller Welt im Einsatz: Stephanie Entrop implementierte in Kenia ein Qualitätssicherungssystem in zwei medizinischen Studienzentren in Kisumu; Katrin Eisold absolvierte ihr PULSE-Volunteering in Nairobi, wo sie ein Benutzerhandbuch für die Hilfsorganisation AMREF erstellte; Sylvia Estel unterstützte die gemeinnützige Gesundheitsorganisation PATH beim Aufbau eines nachhaltigen HIV/Aids-Präventionsprogrammes in Vietnam.

Christa Geis beim Marathonlauf in Bukarest

Christa Geis aus München schließlich setzte in Rumänien für Hospices of Hope die Arbeit fort, die Anke Helten ein paar Jahre zuvor begonnen hatte. Wie ihre GSK-Kollegin war auch Christa Geis für den Kontakt zu Sponsoren zuständig. Sie half dabei, Charity-Aktionen zu organisieren, wie etwa einen Marathonlauf durch Bukarest, bei dem mehr als 60.000 Euro für das Hospiz „erlaufen“ wurden. Und natürlich arbeitete Christa Geis auch oft und gerne mit den Kindern: Sie war bei Patientenbesuchen dabei und betreute eine Woche lang Kinder aus benachteiligten Familien bei einem Sommercamp.