Investitionen in die Gesundheitsversorgung

Der chronische Mangel an ausgebildeten medizinischen Fachkräften in den ärmsten Ländern der Welt zählt zu den größten Hürden, die einer guten Gesundheitsversorgung im Wege stehen. Eine voll ausgebildete und gut unterstützte Gemeindeschwester kann häufige Kinderkrankheiten wirksam behandeln und Gesundheitserziehung durchführen. Sie kann pro Jahr bis zu 500 Kinder erreichen.

Wir haben uns verpflichtet, 20 Prozent unserer Gewinne in den Entwicklungsländern in die Verbesserung der Infrastruktur im Gesundheitswesen in diesen Ländern zu investieren. Diese Investition trägt dazu bei, ein Ziel zu erreichen, das allen unseren kommunalen Investitionsprogrammen gemeinsam ist: nämlich bis 2020 (gegenüber 2012) den Zugang zur Gesundheitsversorgung für 20 Millionen unterversorgte Menschen zu verbessern.

Unsere Initiative zur Reinvestition von 20 Prozent unserer Gewinne läuft derzeit in allen 35 der am wenigsten entwickelten Länder, in denen wir Gewinne erzielen. Wir gestalten unser Programm in Partnerschaft mit Save the Children in Westafrika, Amref Health Africa in Ost- und Südafrika sowie CARE International in Asien.

Um den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erweitern, haben wir in 2015 unser Programm zur Ausbildung von Gesundheitshelfern ausgebaut und führen diese Initiative nun auch in Ghana, Kenia und Nigeria durch.