Kinder-Impfstoffe

Impfungen haben entscheidend dabei geholfen, die Kindersterblichkeit auf den niedrigsten Stand zu senken, den es in der Geschichte der Menschheit je gab. Dies bedeutet aber nicht, dass Impfungen weniger wichtig werden. Im Gegenteil: Krankheiten, vor denen Impfungen schützen, würden schnell zurückkehren, wenn zu wenig und zu spät geimpft würde. So nahmen Masernerkrankungen in den letzten Jahren deshalb wieder zu, weil es Eltern gab und gibt, die diese Krankheit fälschlicherweise für harmlos und die Impfung für überflüssig halten. Fakt ist jedoch: Masern können lebensbedrohlich sein. Bei Säuglingen gilt das ebenso für Keuchhusten. Der einzige wirksame Schutz besteht darin, Kinder rechtzeitig und ausreichend zu impfen. Manchmal kann es dabei zu Impfreaktionen kommen wie Rötungen, Schwellungen und leichtem Fieber. Wirklich ernsthafte Impfkomplikationen sind dagegen extrem selten – sehr viel seltener als lebenslange und sogar tödliche Folgen der zu verhindernden Krankheiten.

Hilfreiche Informationen:

Auf der Website www.gesundes-kind.de erfahren Eltern alles, was sie über Kindergesundheit und Impfschutz wissen müssen.

Und: Vertrauen Sie einem Kinderarzt, der sich nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin (STIKO) richtet – was die allermeisten Kinderärzte tun. Die STIKO ist mit medizinischen Experten besetzt, die Impfempfehlungen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aussprechen. Diese Empfehlungen werden immer wieder ergänzt und aktualisiert.

Die Empfehlungen der STIKO finden Sie hier.

Impfempfehlungen

Eltern wird geraten, ihr Kind innerhalb seiner ersten 14 Lebensmonate mit der so genannten Sechsfachimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B, Kinderlähmung und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) impfen zu lassen. Der Impfschutz wird dabei in vier aufeinander folgenden Impfungen aufgebaut.

Neben dieser o.g. Impfung sollen Kinder auch gegen Pneumokokken und Rotaviren geimpft werden. Pneumokokken-Bakterien können schwere Erkrankungen wie Hirnhaut- und Lungenentzündung oder eine Blutvergiftung hervorrufen. Außerdem sind Pneumokokken für etwa ein Drittel aller Mittelohrentzündungen im Kleinkindalter verantwortlich. Die STIKO empfiehlt diese Impfung für alle Kinder in einem Alter von sechs Wochen bis zu zwei Jahren.

Die Schluckimpfung gegen Rotaviren wurde im Sommer 2013 in die Liste der Standardimpfungen für Säuglinge aufgenommen, um die hohe Zahl der Krankenhauseinweisungen zu reduzieren. Die STIKO betont dabei vor allem den Zeitpunkt der Verabreichung: Die Impfserie sollte möglichst früh im Alter von 6 bis 12 Wochen begonnen werden und je nach Impfstoff (bestehend aus zwei oder drei Dosen) bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein.

Auch die Impfungen gegen die unter dem Kürzel MMR und V bekannten Kinderkrankheiten Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Windpocken) zählen zur Grundimmunisierung jedes Kleinkindes. Zudem sollen Kinder im zweiten Lebensjahr gegen Meningokokken geimpft werden.

Für Mädchen von 9 bis 17 Jahren empfiehlt die STIKO die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, verursacht durch humane Papillomaviren (HPV), vor allem durch die Typen 16 und 18. Spätestens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (d. h. bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag) sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Die vollständige Impfserie sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Im Alter von 9 bis 13 bzw. 9 bis 14 Jahren (je nach Impfstoff) ist aktuell ein 2-Dosen-Impfschema zugelassen.

Informationen zu allen aktuellen Empfehlungen der STIKO finden Sie hier.
Dort erfahren Sie auch alles zu den empfohlenen Impfterminen und ob gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

GSK-Produktpalette

GlaxoSmithKline hat Impfstoffe für die meisten Erkrankungen entwickelt, für die von der STIKO Impfungen empfohlen werden. Dazu gehören ein Sechsfach-Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B, sowie Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varizellen), Pneumokokken und Meningokokken. 

Der Meningokokken-Impfstoff von GSK kann vor vier wichtigen Meningokokken-Serogruppen schützen. 

Seit 2007 gibt es von GSK einen Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs, der gegen die besonders gefährlichen HPV-Typen 16 und 18 wirkt. 

Und bereits seit 2006 gibt es eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Diese Erreger lösen heftigen Brechdurchfall aus – weltweit sterben jährlich 600.000 Kinder an einer Infektion mit Rotaviren, die meisten davon in den Entwicklungsländern.

Gebärmutterhalskrebs-Impfstoff

Alle zwei Minuten stirbt auf der Welt eine Frau an Gebärmutterhalskrebs – ausgelöst wird diese Erkrankung durch Viren, die sich Humane Papillomviren (HPV) nennen. Seit 2006 gibt es gegen diese durch sexuelle Kontakte übertragenen Viren jedoch eine Impfung.

Die Verhinderung von Krebsfällen ist das Hauptziel der HPV-Impfung. Vielen Frauen und Mädchen ist aber nicht bewusst, dass Infektionen mit krebserregenden HPV-Typen auch Probleme bereiten können, die bereits wesentlich früher und häufiger auftreten als die Tumore: So werden Krebsvorstufen ab einem gewissen Schweregrad häufig durch einen chirurgischen Eingriff namens „Konisation“ entfernt, um ein Wachsen der Krebsvorstufen zu verhindern. Neben den üblichen Operationsrisiken – Blutung, Infektion und Schmerzen – erhöht sich damit für Frauen, die später schwanger werden, das Risiko für Fehl- und Frühgeburten deutlich.

Hilfreiche Informationen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV-Impfung). Für Mädchen von 9 bis 17 Jahren empfiehlt die STIKO die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, verursacht durch humane Papillomaviren (HPV), vor allem durch die Typen 16 und 18. Spätestens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (d. h. bis zum Tag vor dem 18. Geburtstag) sollen versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden. Die vollständige Impfserie sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr abgeschlossen sein. Im Alter von 9 bis 13 bzw. 9 bis 14 Jahren (je nach Impfstoff) ist aktuell ein 2-Dosen-Impfschema zugelassen. 

Da HPV-Viren durch sexuelle Kontakte übertragen werden, empfiehlt sich eine Impfung bereits im frühen Jugendalter. Der richtige Ansprechpartner dafür ist der Kinder- und Jugendarzt oder der Frauenarzt bei einem der ersten Frauenarztbesuche. Auch Frauen, die bereits sexuell aktiv sind, können von der Impfung profitieren, da immer noch eine Neuinfektionsgefahr mit HPV besteht.

GSK-Produktpalette

GSK verfügt über einen Impfstoff, der vor häufigen onkogenen HPV-Typen schützt, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Der GSK-Impfstoff schützt junge Mädchen und Frauen vor Gebärmutterhalskrebsen und deren Vorstufen.