Jede Idee zählt!

Als Unternehmen leben wir von Innovationen. Diese Überzeugung haben wir als festen Bestandteil in unserer Kultur verankert. Je mehr Ideen entstehen und vorangetrieben werden, desto größer ist auch unser Erfolg. Unsere Mitarbeiter haben dabei für uns einen unschätzbaren Wert – denn wer kennt die Schwachstellen und Potentiale besser als jemand, der sich jeden Tag mit dem Thema beschäftigt? Egal, ob es dabei um schnellere Prozesse, bessere Produkte oder eine smarte Organisation geht.

Jede kreative Idee ist wertvoll. Und es wäre schade, wenn nur der Kollege am Schreibtisch nebenan davon erfährt. Damit sie leichter ihren Weg durch das Unternehmen findet und gehört werden kann, hat GSK Consumer im Sommer 2019 das Idea Lab ins Leben gerufen. Auf der einen Seite ist das Lab ein Raum, an dem unsere Mitarbeiter zusammen brainstormen können, ihre Gedanken visualisieren oder innovative Projekte vorantreiben können. Auf der anderen Seite meint es aber auch einen neuen Prozess, der eine gute Idee ins Rollen bringen soll.

Kleiner Post-It, großer Gedanke

Wer einen Vorschlag hat, kann ihn nun gezielt einreichen – und zwar auf einem simplen Post-It. Ein bis zwei prägnante Sätze reichen, es muss und soll an dieser Stelle kein ausgefeiltes Konzept sein. Wer seine Idee noch unausgereift findet, auch nicht schlimm: Vielleicht bietet sie einen entscheidenden Denkanstoß für Kollegen. Im nächsten Schritt kommt eine wechselnde Jury ins Spiel, die alle Zettel aus einem bestimmten Zeitraum sammelt, durchgeht und bewertet. Dabei geht es um folgende Kriterien:

  • Bietet die Idee einen Mehrwert – entweder für Kunden oder Mitarbeiter, aus finanzieller Sicht fürs Unternehmen oder für die Reputation von GSK?
  • Wie einfach lässt sich der Mehrwert vermitteln?
  • Unterscheidet sich die Idee von bestehenden Angeboten von GSK oder dem Wettbewerb?
  • Wie leicht ist die Idee umsetzen?
  • Wie lässt sich die Idee auf den Markt bringen?

Fast 30 Ansätze zum Schwerpunkt Nachhaltigkeit

Grundsätzlich können jederzeit Vorschläge und Ideen aus allen Bereichen an die Wand kommen. Jede Runde läuft aber unter einem konkreten Schwerpunkt. In der ersten Runde hieß das Thema Nachhaltigkeit. Dazu wurden fast 30 Ideen eingereicht – wir sind besonders stolz, wie kreativ und engagiert sich unsere Mitarbeiter hier gezeigt haben!

Bei der Auswertung durch die Jury haben sich schnell drei Oberkategorien herauskristallisiert: 1. Wie kann GSK als Unternehmen grüner werden? 2. Wie können wir unsere Produkte oder Verpackungen nachhaltiger machen? 3. Wie können wir durch Kooperationen besser werden? „Es war spannend neben den vielen guten Ideen auch die unterschiedlichen Sichtweisen von Kollegen und Kolleginnen zu erfahren, mit denen ich nicht im Alltag zusammenarbeite“, sagt Michaela Oppold, die als Regulatory Affairs Director DACH in dieser ersten Runde der Jury angehörte.
Während sich einige Vorschläge einfach und direkt umsetzen lassen, etwa das Licht zum Feierabend auszuschalten oder, wenn möglich, ein Meeting per Skype anzusetzen anstatt ins Flugzeug zu steigen, werden fünf der eingereichten Ideen nun weiterverfolgt. Eine davon dreht sich um das Thema Produktspenden. Bislang muss ein relativ komplexer Prozess durchlaufen werden, damit beispielsweise Zahnpastaspenden nach Vorgaben der Compliance an Entwicklungshilfeorganisationen gehen können. Vielen – besonders den kleineren – Anfragen kann GSK so nicht nachkommen. Ins Idea Lab kam nun der Vorschlag mit einer externen Organisation zusammenzuarbeiten, die die komplette Koordination von Spenden übernimmt und sich auch um die Verteilung kümmert.

Jeder Vorschlag hilft, uns kontinuierlich zu verbessern

Geht, so wie bei dieser Idee, der Daumen der Jury nach oben, bekommt der Urheber Zeit und Mittel, um sie für die „Höhle der Löwen“ aufzubereiten. In einem kurzen Pitch soll klar werden, welche Anforderungen das Projekt hat, welche Ressourcen es benötigt und wie es mit der Finanzierung aussieht. Steht die Jury weiterhin hinter dem Ansatz, entscheidet sich, ob das Projekt lokal umgesetzt werden kann und mit Personal und Budget besetzt wird oder ob die globalen Kollegen übernehmen. Als Ziel haben wir uns gesetzt, dass wir mindestens 20 Prozent der Ideen umsetzen möchten, die es in die Höhle der Löwen schaffen.

Aber nicht nur dieser Output ist wichtig für GSK. Michaela Oppold betont: „Auch wenn wir nicht alle Ideen weiterverfolgen können, ist es dennoch wichtig zu sehen, was es für Verbesserungsmöglichkeiten gibt.“ So hat sich zum Beispiel in der ersten Runde auch gezeigt, dass an einigen Themen bereits gearbeitet wird oder das Projekte schon umgesetzt werden. „Hier haben wir gesehen, dass wir zum Teil besser kommunizieren können, was es bereits gibt.“

Mitarbeiter lernen Kreativtechniken

Nachdem die erste Runde zum Thema Nachhaltigkeit zu erfolgreich anlief, dreht sich die zweite Runde um „Services beyond product“ – also um Angebote, die unseren Kunden, Handelspartnern oder (potentiellen) Mitarbeitern einen Mehrwert bieten.

Wir unterstützen unsere Mitarbeiter beim Nachdenken durch kreative Impluse – etwa durch Poster unter dem Motto „Inspiration to go“ oder Brainstorm Wochen. Dabei finden sich kleine Gruppen von gut zehn Kollegen zusammen, die zu aktuellen Themen und Herausforderungen brainstormen. In den moderierten Sessions lernen sie verschiedene Kreativtechniken und Tricks kennen, die sie gleich oder später bei neuen Fragestellungen anwenden können. Denn schließlich geht es nicht nur um die großen Innovationen beim Erfolg eines Unternehmens – sondern auch um die vielen kleinen Verbesserungsschritte, die uns im Alltag voranbringen.