GSK als Schmerzexperte

Wenn es im Rücken ziept, die Knie weh tun oder die Schläfen pochen, gehen viele von uns nicht direkt zum Arzt. Ernst nehmen sollte man Schmerzen jeder Art allerdings schon – denn sie beeinträchtigen uns im Alltag und schränken das gewohnte Leben ein. Der eine meldet sich bei der Arbeit krank oder kann anderen Verpflichtungen nicht nachkommen, der andere kann nicht wie sonst für die Familie da sein oder an anderen wichtigen Dingen teilnehmen.

Wir von GSK wollen genauer wissen, welche negativen Konsequenzen Schmerzen in Bezug auf die Lebensqualität haben. Seit 2014 führen wir deshalb alle paar Jahre eine großangelegte internationale Umfrage durch – den Global Pain Index. Im vergangenen Jahr haben wir diesen zum vierten Mal durchgeführt. Mittels eines halbstündigen Online-Fragebogens befragen wir mehrere tausend Patienten aus den wichtigsten Absatzmärkten zu ihren Schmerzen. Die Teilnehmer müssen schon mindestens einmal in ihrem Leben Schmerzen gehabt haben und über 18 Jahre sein.

Uns interessiert dabei, inwiefern Schmerzen das Arbeits- und Berufsleben beeinflussen, wie sich Patienten über Therapien informieren, wer ihre wichtigsten Ansprechpartner zu Fragen bei der Schmerzbehandlung sind und wie sie ihre Schmerzen behandeln.

Schmerzen beeinträchtigen Arbeit, Psyche und Privatleben

Die meisten Teilnehmer aus Deutschland litten laut des Global Pain Index 2016 mindestens einmal im Monat unter Schmerzen. Am häufigsten verspürten die Teilnehmer Schmerzen im Rücken, dicht gefolgt von Schmerzen in den Gelenken. Fast ein Drittel der deutschen Befragten hatte sich aufgrund von Schmerzen des Bewegungsapparates auch bereits krankgemeldet – im Schnitt für 3,5 Tage. Genauso kann das Privatleben leiden, was auch die Kopfschmerzpatienten betrifft. Ein Drittel der deutschen Befragten gab an, dass sie ihr Familienleben beeinträchtigt sehen. Noch häufiger sehen sie soziale Aktivitäten eingeschränkt, zum Beispiel Verabredungen. Auch das Selbstwertgefühl leidet darunter.

Neben Auswirkungen auf den Job, die Psyche und persönliche Beziehungen, sind auch die Folgen für die Gesellschaft nicht zu unterschätzen. Patienten mit Schmerzen nehmen zum Beispiel zweimal so viele Gesundheitsleistungen in Anspruch wie der Rest der Bevölkerung. Arzt und Apotheker sehen sie dabei als wichtigste Ansprechpartner, wenn es um Informationen zur Schmerztherapie geht, aber auch von Pharmaunternehmen selbst erwarten die Betroffenen Informationen, etwa im Hinblick auf Dosierung, Risiken sowie potentielle Neben- und Wechselwirkungen ihrer Medikamente.

Schmerzen behandeln und das Leiden verkürzen

Die Ergebnisse des Global Pain Index 2020 zeigen, dass 67% der Deutschen mindestens ein paar Stunden warten, bis sie ihren Schmerz behandeln. Zögert ein Patient die Schmerzmedikation heraus, sind mehr Maßnahmen nötig, um eine erfolgreiche Behandlung zu erzielen. Somit verlängert sich die Behandlungsdauer entsprechend. Greift ein Schmerzpatient jedoch zeitnah zum Schmerzmedikament, benötigt es insgesamt weniger Zeit und Handlungsschritte, um die Schmerzen zu behandeln und vollständig auszukurieren.

Eine schnelle Medikation verkürzt nicht nur die Leidensdauer, sondern hat noch einen weiteren Vorteil: Knapp ein Viertel der Schmerzpatienten weltweit haben das Gefühl, ihren Schmerz besser kontrollieren zu können, wenn sie ihn direkt beim Auftreten medikamentös behandeln.

Wir helfen den Schmerz zu verstehen

Die Erkenntnisse aus dem Global Pain Index, aber auch das Wissen aus klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen zu unseren Schmerzprodukten geben wir natürlich auch gerne weiter.

Dafür arbeiten wir eng mit unseren Partnern in den Apotheken zusammen. Wir bieten regelmäßige Produktschulungen und Trainings an, um über den wissenschaftlichen Hintergrund oder Neuerungen bei unseren Produkten zu informieren. Gibt es zum Beispiel neue Studien? Oder konkrete Verbesserungen bei der Anwendung?

Wir richten uns aber auch zunehmend direkt an Patienten. 2019 haben wir erstmals eine Konsumentenbroschüre veröffentlicht, den Schmerzhelfer. Darin klären wir über den Schmerz allgemein auf und zeigen unter anderem mit Artikeln wie „Rückengesundheit am Arbeitsplatz“ verschiedene Möglichkeiten zur Prävention und nicht-medikamentöser Behandlung auf. Daneben geht es auch um unseren „Schmerzexperten“ Voltaren, das erfolgreichste OTC-Produkt auf dem deutschen Markt. Viele tiefergehende Informationen zu Wirkweise, Studien aber auch allgemein zu Schmerzen geben wir auch auf der Webseite von Voltaren.

Drittens haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Angehörige der Gesundheitsbranche in Bezug auf die umfassenden Auswirkungen von Schmerz zu sensibilisieren. Dabei helfen uns zum Beispiel auch die Ergebnisse des Global Pain Index, die wir unter anderem beim letzten Deutschen Schmerzkongress vorgestellt haben. Uns ist wichtig zu vermitteln: Wer Schmerzen hat, fühlt sich vielfältig eingeschränkt. Aber wer den Schmerz richtig versteht, kann auch selbst entscheidend zum Handlungserfolg beitragen.