Die Zahnpasta macht den Unterschied

Warum wir regelmäßig unsere Zähne putzen sollten, lernen wir schon im Kindergarten: damit Kariesbakterien keine Chance haben. Aber nicht nur Löcher in den Zähnen können unsere Mundgesundheit beeinträchtigen. Trotz jahrelangen gründlichen Putzens bemerken viele Erwachsene – oft auch schon in jungen Jahren –, dass ihre Zähne schmerzempfindlich sind, dass der Zahnschmelz sich abbaut oder das Zahnfleisch blutet.

Manche sehen sie es nur als kleine Unannehmlichkeit, andere empfinden ihre Lebensqualität durch eine dieser Beschwerden deutlich beeinträchtigt. So oder so: Unbehandelt können sie schlimmer werden und zu anderen Komplikationen führen. Deswegen ist es wichtig, frühzeitig nach einer Lösung zu suchen.

In den meisten Fällen kann schon ganz einfach die Wahl der richtigen Zahnpasta den entscheidenden Unterschied machen. Bei GSK Consumer Healthcare forschen wir im Bereich Therapeutic Oral Care nach Produkten, die nicht nur sauber, sondern auch gesund putzen. Mit Sensodyne, Sensodyne ProSchmelz und Parodontax bieten wir drei wissenschaftlich fundierte Produkte für die drei häufigsten Probleme im Bereich Mundgesundheit.

Schmerzempfindlichkeit

Wer von Dentinhypersensivität betroffen ist, beschreibt meist das Auftreten eines kurzen, starken Schmerzes beim Essen, Trinken, Zähneputzen oder sogar beim Atmen von kalter Luft. Es handelt sich dabei um eine Reaktion, die unabhängig von möglichen Schäden am Zahn auftritt. Je nach Ausprägung kann das einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität bedeuten. Manchen vergeht die Freude am Eis essen, andere können generell keine kühlen Getränke mehr trinken oder durch den Mund atmen.

Weil wir es genauer wissen wollten, haben wir in Zusammenarbeit mit einem Team der School of Clinical Dentistry der University of Sheffield in England einen Fragebogen zur Schmerzempfindlichkeit entwickelt, den „Dentine Hypersensitivity Questionnaire“, kurz DHEQ. Insgesamt wurden 800 Menschen mit schmerzempfindlichen Zähnen befragt. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie dadurch weniger Genuss beim Essen und Trinken empfinden. 26 Prozent verstecken ihr Essverhalten. Und 33 Prozent fühlen sich dadurch alt.

Jeder dritte Deutsche ist von schmerzempfindlichen Zähnen betroffen, darunter auch viele junge Menschen. Viele Patienten nehmen es einfach hin und sprechen auch mit ihrem Zahnarzt nicht über ihre Beschwerden.

Wie kommt es zu schmerzempfindlichen Zähnen?

Es gibt verschiedene Annahmen, wie Schmerzempfindlichkeit entsteht. Weithin anerkannt ist die Hydrodynamische Theorie nach Brannström. Sie sieht die Ursache in freiliegenden Zahnkanälchen (Dentintubuli), in der Regel bedingt durch Zahnfleischrückgang oder Zahnschmelzabnutzung. Sie können so in Kontakt mit verschiedenen Reizen kommen – mit thermischen Reizen wie Kälte, taktilen Reizen wie Zähneputzen oder osmotischen Reizen wie zuckerhaltigen Lebensmitteln. Durch einen Reiz wird die Flüssigkeit im Inneren der Kanäle in Bewegung versetzt. Dadurch können die Nerven im Zahnmark (Pulpa) mit einem kurzen, stechenden Schmerz reagieren.

Wie helfen unsere Sensodyne Zahnpasten?

Unsere Sensodyne Zahnpasten bieten einen klinisch nachgewiesenen Schutz vor Schmerzempfindlichkeit. Leisten können das zwei Inhaltsstoffe, die je nach Variante in unterschiedlichen Anteilen in Sensodyne Produkten enthalten sind:

  1. Zinnflourid sorgt für einen Verschluss der Zahnkanäle, indem es eine Schutzschicht auf dem freiliegenden Dentin bildet und so dabei hilft, Flüssigkeitsbewegungen in den Tubuli vorzubeugen.
  2. Kaliumnitrat hilft dabei, die Nerven in der Zahnpulpa zu desensibilisieren. Kaliumionen können in die freiliegenden Zahnkanäle und sich in der Zahnpulpa anreichern. Dadurch gelangen sie an den Ursprung der Schmerzempfindlichkeit und setzen die Ansprechbarkeit der Nerven für potentiell schmerzhafte Reize herab.

Nach achtwöchiger Anwendung z.B. von Sensodyne Sensivität & Zahnfleisch wurde ein Rückgang von 63 Prozent der Schmerzempfindlichkeit nachgewiesen. Auch wichtig zu wissen: Freiliegendes Dentin ist bis zu zehnmal weicher als Zahnschmelz und muss daher geschont werden.

Zahnschmelzabbau

Der Abbau von Zahnschmelz ist ein weiteres häufiges Problem bei vielen Erwachsenen. Bei fast der Hälfte aller jungen Erwachsenen ist mindestens ein Zahn von Erosion betroffen. Das kann lebenslange Auswirkungen für den Betroffenen haben, denn im Laufe der Jahre kann Zahnschmelzabbau zu kosmetischen wie auch strukturellen Schäden führen. Durch den immer dünner werdenden Zahnschmelz können sich Zähne gelb färben und durchscheinend wirken. Außerdem kann es zu freiliegenden Zahnkanälen kommen und damit zu Dentinhypersensitivität. Bei immer mehr Menschen führt Zahnschmelzabbau daher zu aufwändigen und kostenintensiven Sanierungen.

Wie kommt es zu Zahnschmelzabbau?

Wenn Zahnschmelz dünner wird, spielen meist mehrere Faktoren eine Rolle. Häufig Schuld sind säurehaltige Speisen. Zwar ist der Zahnschmelz in der Lage, Säure standzuhalten. Wer zum Beispiel einen Apfel isst, löst einen Demineralisierungsprozess aus, der die Mineraldichte in der Zahnschmelzoberfläche herabsetzt. Allerdings ist unser Speichel sehr mineralstoffreich. Ist der Apfel gegessen, kann der geschwächte Zahnschmelz einen natürlichen Remineralisierungsprozess durchlaufen und seine Mineraldichte wiederherstellen. Wer allerdings über ein großes Glas Apfelsaft in kleinen Schlucken über einen längeren Zeitraum trinkt, nimmt dem Zahnschmelz die Chance sich zu remineralisieren. In diesem Zustand besteht das Risiko von Erosionen, zum Beispiel beim Zähneputzen.  Neben dem häufigen Konsum von säurehaltigen Speisen und Getränken zählen auch ein gastroösophagealer Reflux oder häufiges Erbrechen, Zähneknirschen und säurehaltige Medikamente zu den Risikofaktoren.

Wie hilft unsere Zahnpasta Sensodyne ProSchmelz?

Zum Glück kann säurebedingter Zahnschmelzabbau regeneriert werden. Sensodyne ProSchmelz Zahnschmelz Repair zum Beispiel enthält Natriumfluorid (1450 ppm) und 5 Prozent Kaliumnitrat, um die Reminieralisierung zu fördern. Zu den weiteren Inhaltsstoffen gehören Laktat zur Kontrolle des pH-Wertes und zur Förderung der Flouridaufnahme sowie ein Co-Polymer, das die Bindung von Minderalien im Zahnschmelz unterstützt und den Schmelz resistenter gegen zukünftige Säureangriffe macht.

Die Formulierung der ProSchmelz Zahnschmelz Repair hilft nachweislich, dass Mineralien tief in die Zahnschmelzoberfläche eindringen und die durch Säure geschwächten Bereiche regenerieren.

Zahnfleischprobleme

Sehr viele Erwachsene in Deutschland haben Probleme mit dem Zahnfleisch. 51 Prozent der 35- bis 44-Jährigen sind sogar von einer moderaten bis schweren Parodontitis betroffen – hier ist das Zahnbett entzündet. Von einer Gingivitis spricht man, wenn das marginale Zahnfleisch entzündet ist. 

Die Hälfte der Betroffenen unternimmt nichts gegen ihre Zahnfleischerkrankungen. Dabei ist eine leichte Entzündung schlicht durch Plaque hervorgerufen, was sich durch tägliches Zähneputzen, die Anwendung von Zahnseide und eine professionelle Zahnreinigung beseitigen lässt. Allerdings sehen viele Menschen blutendes Zahnfleisch als normal an, legen den Fokus auf gesunde Zähne statt auf das Zahnfleisch oder beschäftigen sich mehr mit kosmetischen Problemen. Dabei kann sich eine Gingivitis unbehandelt zu einer chronischen Parodontitis entwickeln, die zu Zahnfleischschwund und sogar zum Verlust von Zähnen führen kann.  

Wie kommt es zu Zahnfleischproblemen

In der Regel werden eine Gingivitis oder Parodontitis durch Bakterien am Zahnfleischrand hervorgerufen. Sie bilden auf der Oberfläche des Zahnes Plaque. Wenn diese Bakterien Endotoxine und Ablagerungen freisetzen, entzündet sich das umliegende Zahnfleisch. Mit der Zeit kann diese Reaktion chronisch werden und gesundes Gewebe zerstören.

Zahnfleischprobleme können sich nicht nur durch Zahnverlust auf die Lebensqualität auswirken. Zieht sich das Zahnfleisch zurück, können die Zahnwurzeln freiliegen. Das führt zu erhöhter Schmerzempfindlichkeit. Hat die Gingivitis mit schlechter Mundhygiene zu tun, ist sie oft begleitet von Halitosis – schlechtem Atem. Ursache hierfür sind oft Plaquebakterien, die Toxine produzieren.

Zahnfleischprobleme können sich aber sogar auf den ganzen Körper auswirken. Nachgewiesene Auswirkungen können Kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes oder Negative Auswirkungen auf eine Schwangerschaft sein.

Außerdem gibt es vermutete Zusammenhänge mit Rheumatoider Arthritis, Chronischer Nierenerkrankung oder demNachlassen kognitiver Fähigkeiten.

Wie hilft unsere Zahnpasta Parodontax?

Weil Zahnfleischprobleme hauptursächlich durch Plaque ausgelöst werden, setzt unsere Zahnpasta genau an dieser Stelle an. Parodontax enthält 67 Prozent Natriumcarbonat. Damit wird die physikalische Plaqueentfernung beim Zähneputzen deutlich verbessert. Natriumcarbonat durchdringt die Plaqueschicht, indem es sie aufbricht und seinen Biofilm auflockert. So entfernt Parodontax Plaque vier Mal effektiver als eine herkömmliche Zahnpasta, insbesondere an schwer erreichbaren Stellen.
Außerdem schwächt Natriumcarbonat nachweislich die Anheftung von Plaquebakterien an der Zahnoberfläche und der Ansiedlung am Zahnfleischrand.

Über sechs Monate bei täglichem Zähneputzen morgens und abends konnte Parodontax Zahnfleischbluten um 48 Prozent reduzieren. Es hilft Patienten auch, zwischen zwei Zahnarztbesuchen Plaque deutlich besser unter Kontrolle zu halten.

Unsere verschiedenen Zahnpasten von Sensodyne und Parondontax putzen nicht nur sauber, sondern sie fördern aktiv die Mundgesundheit. Damit können wir einen wichtigen Beitrag zur tagtäglichen Mundgesundheit leisten.