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Studie zeigt große Impfbereitschaft von Eltern für MenB-Impfung

  • Schwere von Meningokokken-Erkrankungen wird unterschätzt
  • Arztempfehlung ist wichtigster Faktor für die Impfentscheidung
  • Viele Eltern sind bereit die Kosten selbst zu tragen

PCR-Tests, COVID-19-Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen: Die aktuelle Situation in der Kinder- und Jugendarztpraxis kann für das ganze Team herausfordernd sein. Dennoch ist es gerade in diesen Zeiten wichtig, besonders die Säuglinge bestmöglich zu schützen – auch vor invasiven Meningokokken-Erkrankungen (IME). Denn die Schwere der Erkrankung wird von vielen Eltern unterschätzt. In der Praxis ist daher eine gezielte Aufklärung über Meningokokken-Erkrankungen und die Schutzimpfungen umso wichtiger. Dass die Impfbereitschaft für die MenB-Impfung bei einem Großteil der Eltern hoch ist, zeigt eine aktuelle Umfrage von GSK und Ipsos.1 Spricht der Pädiater eine Impfempfehlung aus, so sind über 70 % der Eltern bereit, ihre Kinder gegen Meningokokken B impfen zu lassen – auch wenn sie dafür die Kosten selbst tragen müssen.

Schwere der Erkrankung wird von vielen Eltern unterschätzt

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wird die Schwere von invasiven Meningokokken-Erkrankungen in Deutschland von vielen Eltern zunächst unterschätzt. Während in Ländern wie Spanien, Frankreich, Italien oder Griechenland eine IME von mehr als 70 % der befragten Eltern als eine sehr schwerwiegende bis extrem schwerwiegende Erkrankung eingeschätzt wird, sind es hierzulande weniger als die Hälfte der Befragten (Abb.). Mit einer Letalitätsrate von etwa 10 % sind IME jedoch sehr schwerwiegend.2 Sie können innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden und schwere Folgeschäden verursachen.3,4 Besonders betroffen sind Kinder im Säuglingsalter. In dieser Altersklasse ist Serogruppe B mit knapp 80 % für den Großteil der Erkrankungen verantwortlich.5

Einschätzung Schwere Meningokokken-Erkrankung
Abb.: So schätzen Eltern die Schwere einer Meningokokken-Erkrankung ein – Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern

Arztempfehlung ist ausschlaggebend für MenB-Impfentscheidung

Eine gezielte Aufklärung und Beratung der Eltern in der Praxis lohnen sich: Denn haben Eltern die Schwere der Erkrankung erkannt, sind 77 % der befragten deutschen Eltern bereit, ihr Kind gegen Meningokokken impfen zu lassen.1 Mit 72 % bleibt die Impfbereitschaft hoch, auch wenn die Kosten selbst getragen werden müssen – besonders, wenn die Kinder zwischen 2 und 12 Monaten alt sind.1 Fazit: Die Empfehlung des Arztes oder der Ärztin zur MenB-Impfung, ist bei der Impfentscheidung mit Abstand der wichtigste Faktor: 2 von 3 Eltern folgen der Arztempfehlung, auch wenn sie die Kosten selbst übernehmen müssen.1 Eltern sollten daher idealerweise bereits bei der U3 auf die zusätzlich mögliche MenB-Impfung hingewiesen werden, um Kinder bestmöglich vor einer IME durch die häufigste Serogruppe B zu schützen.

MenB-Impfung ist bereits in vielen nationalen Impfprogrammen etabliert

Mit dem Impfstoff 4CMenB (Bexsero)6, dessen Wirksamkeit und Verträglichkeit durch Anwendungsstudien weltweit bestätigt wurde, steht eine Prophylaxe bereits ab einem Alter von 2 Monaten zur Verfügung.7 Die Men B-Impfung ist etabliert und wird in vielen Ländern empfohlen. Mittlerweile sind nationale Impfprogramme für Säuglinge nach UK als erstem europäischen Land nun u. a. auch in Irland, Portugal, Italien, Frankreich und der Tschechischen Republik etabliert.

 

Referenzen

1 IPSOS Umfrage / Parent willingness to vaccinate – MenB – Juli 2021. Gesamtzahl der Befragten: 3.416 /davon aus Deutschland: 502.
2 Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2020, verfügbar unter:  https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Jahrbuch/Jahrbuch_2019.pdf?__blob=publicationFile (März 2022). 
3 BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl (März 2022).
4 Deutsches Grünes Kreuz: „Häufige Fragen und Antworten zu Meningokokken-Erkrankungen". Verfügbar unter: https://bit.ly/2O8tlaw. (März 2022).
5 SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de, Datenstand zur Anzeige: Epid. Jahrbuch 2019, abgerufen im März 2022.
6 Fachinformation Bexsero, Stand Februar 2022
7 Martinón-Torres F et al. Journal of Infection 2021. doi.org/10.1016/j.jinf.2021.04.031 (März 2022).

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