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GSK startet neue Aufklärungskampagne zu Herpes zoster: Schmerzen und Komplikationen im Fokus

  • Herpes zoster: Hohes Risiko für die Generation ab 60 Jahren
  • Bis zu 30 Prozent der Betroffenen leiden an Komplikationen wie einer Post-Zoster-Neuralgie
  • In neuen Anzeigen, TV-, Online- und Radio-Spots sowie durch Formate im Praxisumfeld wird die Aufklärungskampagne präsent sein

Selten gibt es für eine Erkrankung wie Herpes zoster große mediale Aufmerksamkeit: Doch Teenie-Star Justin Bieber, Nato-Chef Jens Stoltenberg und Sat.1-Moderatorin Julia Leischik haben das im Sommer vorübergehend verändert. Ihre Erkrankungsfälle und teilweise schweren Verläufe haben Gürtelrose und ihre möglichen Folgen in eine breite Öffentlichkeit getragen und gezeigt, dass jeder an Gürtelrose erkranken kann. Über 95 Prozent der Über-60-Jährigen trägt das Varizella-Zoster-Virus in sich1 und einer von drei Menschen erkrankt im Laufe des Lebens an Herpes Zoster.2 Bis zu 30 Prozent der Betroffenen leiden an schweren Komplikationen wie einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN) mit langanhaltenden oder dauerhaften Schmerzen.3 Mit der neuen, groß angelegten Kampagne zur Gesundheitsaufklärung von Herpes Zoster rückt GSK die Erkrankung, die damit verbundenen Risiken sowie Möglichkeiten sich zu schützen ab September ins Bewusstsein der Bevölkerung.

Neue Fernseh- und Online-Spots, Print-Anzeigen, Online-Banner und Radio-Spots sowie Pressearbeit sollen eine breite Aufmerksamkeit für das Thema generieren. Erstmals klärt GSK auch über den Kanal des Wartezimmer-TVs über Herpes zoster und die möglichen Folgen auf. Aufbauend auf die vorherige Kampagne fokussiert sich die neue Initiative dabei auf die persönliche Wahrnehmung der Erkrankung durch Betroffene sowie ihre durch Herpes zoster erlebten Schmerzen und Beeinträchtigungen im Alltag.

Gürtelrose: Was fast harmlos klingt, kann sehr schmerzhaft sein

Viele Laien verbinden mit dem Namen Gürtelrose oft nicht die schwerwiegenden Begleiterscheinungen und Folgen, die diese Erkrankung mit sich bringen kann. Dabei leiden über 95 Prozent der Betroffenen ab 50 Jahren an akuten Zoster-assoziierten Schmerzen.4 In der Prodromalphase, Tage vor Auftreten des typischen Hautausschlags, sind bei 70 bis 80 Prozent bereits Schmerzen spürbar.5 Über kontinuierliche Schmerzen während der akuten Erkrankung klagen 60 bis 70 Prozent der Erkrankten, mit einer Persistenz von über einem Monat auch noch nach Abklingen der Erkrankung.4 Mindestens ein Drittel der Herpes zoster-Patienten beschreibt die Schmerzen als sehr stark sowie stechend, schießend, pochend, juckend und/oder heiß.4

Langanhaltende Nachwehen: Post-Zoster-Neuralgie

PZN-Betroffene leiden im Schnitt fast zwei Jahre unter starken Schmerzen und Alltagseinschränkungen, das zeigt eine Querschnittsanalyse des PraxisRegister Schmerz.6 Fast zwei Drittel entwickeln ein chronisches Schmerzsyndrom und fast 95 Prozent haben starke dysfunktionale Schmerzen. Für die meisten sind dabei die schmerzbedingten Beeinträchtigungen des alltäglichen Lebens gravierend: Fast 85 Prozent der Erkrankten sind davon betroffen. Fast 60 Prozent berichten über einen sehr negativen Einfluss auf ihre seelische Lebensqualität. Ein Grund dafür dürfte auch in der Behandlungsodyssee liegen, vor der viele PZN-Betroffene stehen: Sie werden im Schnitt durch fast 8 Ärztinnen oder Ärzte behandelt und müssen ebenso viele verschiedene analgetische Therapien über sich ergehen lassen.

Herpes zoster Aufmerksamkeit verschaffen

„Herpes zoster, den viele Patientinnen und Patienten nur unter dem fast harmlos klingenden Namen Gürtelrose kennen, ist ein großes Risiko für die Lebensqualität und die Gesundheit im Alter“, erklärt Dr. med. Jens Vollmar, Medizinischer Leiter Impfstoffe, Reise- und Tropenmedizin bei GSK. „Vielen sind die Schwere der Erkrankung und mögliche langwierige Folgen nicht bewusst. Dort möchten wir ansetzen und klären über die Gefahren und Komplikationen auf. Denn fast jeder heute über 60-Jährige trägt mit dem Varizella-Zoster-Virus aufgrund einer früheren Windpockenerkrankung den Erreger bereits in sich.“ Der Fokus liegt dabei auf der Risikogruppe ab 60 Jahren, für die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Herpes zoster als Standardimpfung empfohlen ist. Eine STIKO-Empfehlung gilt zudem auch für alle Menschen ab 50 Jahren mit Grunderkrankungen.

Referenzen

1 Wutzler, P. et al. Vaccine, 2001, 20(1–2), 121–124
2 Hillebrand K; Journal of infection;2015;70;178-186
3 Kawai K et al. BMJOn 2014:4:e004833.
4 Gross et al. GMS Infect Di 2020; 8 DOI: 10.3205/id000045.
5 Dworkin RH, Portenoy RK, Pain October 1996, 67/2; 241-251.
6 Querschnittsanalyse des PraxisRegister Schmerz (28.02.2019; Data on File; Bezugsdatensatz n=209.038, n=9.972 Patienten (4,8%) mit PZN).

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Ansprechpartner für Journalisten

Dr. rer. nat. Anke Helten
Senior PR-Manager Impfstoffe
Unternehmenskommunikation
Tel.: 089 360448102
E-Mail: Anke.A.Helten@gsk.com

Dr. med. Guido Hermanns
Leiter Unternehmenskommunikation
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