Skip to Content Skip to Search

Fast jeder trägt den Erreger in sich: GSK klärt zum Weltgesundheitstag am 7. April über Gürtelrose auf

Am 7. April findet der Weltgesundheitstag statt, mit dem die World Health Organisation (WHO) jährlich an ihre Gründung erinnert. Jedes Jahr rückt die WHO an diesem Tag ein global relevantes Gesundheitsthema in den Fokus und damit ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Gesundheitspolitische Schlüsselthemen wie Familiengesundheit, Ernährung, Unfälle oder Impfschutz stehen dabei im Mittelpunkt.1

Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Gürtelrose: Nur wenige kennen ihr persönliches Risiko

Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin und retten jedes Jahr Millionen Leben – das wissen wir nicht erst seit der Corona-Pandemie. Dennoch gibt es noch immer weit verbreitete Infektionskrankheiten wie z. B. die Gürtelrose, gegen die nur wenige geschützt sind. Dabei trägt jede Person, die einmal Windpocken hatte, den Gürtelrose-Erreger bereits in sich: Das sogenannte Varizella-Zoster-Virus verbleibt nach einer akuten Windpocken-Erkrankung inaktiv im Körper und wird dabei vom Immunsystem in Schach gehalten. Wenn die körpereigene Abwehr alters-, stress- oder krankheitsbedingt geschwächt ist, kann das Virus als Gürtelrose reaktiviert werden. Das Alter ist dabei der entscheidende Risikofaktor, da die Abwehrkräfte ab dem 50. Lebensjahr unaufhaltsam abnehmen. Mehr als 95 Prozent der über 60-Jährigen tragen das Virus in sich und gehören damit zur Hauptrisikogruppe für Gürtelrose. Einer von drei Menschen erkrankt im Laufe seines Lebens daran.2

Heftige, oft anhaltende Nervenschmerzen sind die häufigste Komplikation der Gürtelrose

Der juckende Hautausschlag, dessen Bläschen sich häufig gürtelförmig um den Körper legen, ist ein typisches Symptom dieser Erkrankung – doch bei weitem nicht das Schlimmste. Denn bis zu 30 Prozent der Betroffenen erleiden schwere Komplikationen wie anhaltende heftige Nervenschmerzen, die über Monate oder schlimmstenfalls lebenslang anhalten und einen normalen Alltag für Betroffene zunichte machen können.3

„Wenn Gürtelrose-Erkrankte auch nach Abheilen aller äußerlichen Symptome dauerhaft unter Schmerzen leiden, sprechen wir von der sogenannten Post-Zoster-Neuralgie. Dabei handelt es sich um die häufigste Komplikation einer Gürtelrose, die die Lebensqualität von Betroffenen extrem einschränken und so auch zu teils schweren psychischen Beeinträchtigungen oder sogar Suizidgedanken führen kann“, erklärt dazu Dr. Leischker, Chefarzt der Rehabilitationsklinik für Geriatrie der Alexianer Tönisvorst GmbH. „Bei älteren Menschen gestaltet sich die Schmerzlinderung zudem besonders schwierig, weil Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahmen die Behandlungsoptionen einschränken.“

Auch Günter Rambach, Vizepräsident der Deutschen Schmerzliga e.V.*, betont:
„Gürtelrose-Patienten, die eine Post-Zoster-Neuralgie entwickeln, leiden meist unter langanhaltenden Schmerzen. Betroffene ziehen sich häufig aus dem sozialen Leben zurück. Nicht selten begleiten soziale Isolation, Jobverlust und Depressionen die Abwärtsspirale. Um dies zu vermeiden, kann ich nur jedem über 60 Jahre oder Menschen mit Grunderkrankungen ab 50 Jahren empfehlen, sich gegen Gürtelrose impfen zu lassen.“

Gürtelrose vorbeugen: Impfempfehlung der STIKO

Vorsorge ist immer besser als eine Erkrankung behandeln zu müssen. Eine Impfung kann vor Gürtelrose schützen. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Impfung gegen Gürtelrose allen Personen ab 60 Jahren sowie Menschen ab 50 Jahren mit bestimmten Grunderkrankungen wie z. B. Krebs, Niereninsuffizienz oder Diabetes. Informieren Sie sich bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihr persönliches Erkrankungsrisiko und wie Sie sich vor Gürtelrose schützen können. Weitere Informationen zur Gürtelrose finden Sie auch im Internet unter www.impfen.de/guertelrose

Über Gürtelrose

Gürtelrose tarnt sich als Hautkrankheit, ist aber eine Infektionskrankheit, die durch die Reaktivierung des Windpockenerregers ausgelöst wird. Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus in sich. Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose.2 Weder ein gesunder Lebensstil noch Maßnahmen wie die AHA-Regeln können daran etwas ändern. Zum einen nehmen die Abwehrkräfte im Alter ab, wodurch eine Reaktivierung wahrscheinlicher wird. Zum anderen stecken sich Betroffene nicht an, sondern haben den Erreger bereits im Körper und dieser kann bei einer Schwächung des Immunsystems (z. B. durch Stress, COVID-19-Erkrankung) wieder aktiviert werden. Bei der Reaktivierung des Virus wandern die zuvor inaktiven Erreger aus den Nervenknoten entlang der Nervenfasern bis zu deren Enden an der Hautoberfläche.
Dort entstehen als Reaktion die charakteristischen Bläschen, die sich gürtel- oder bandförmig um den Körper legen. Häufig ist nur eine Körperhälfte betroffen. Da das Virus über die Nervenbahnen zur Haut „wandert“, treten häufig noch vor Auftreten der typischen Bläschen starke, „einschießende“ Schmerzen auf. Weitere Symptome sind beispielsweise Abgeschlagenheit, Erschöpfung und teilweise über Monate anhaltende, stark brennende bis stechende Nervenschmerzen. Bis zu 30 Prozent der Betroffenen haben mit Komplikationen und Langzeitfolgen zu kämpfen.3 Manchmal dauert dies mehrere Monate, in anderen Fällen können die Schmerzen ein Leben lang anhalten. Daneben kann Gürtelrose auch zu Sehstörungen, einem vollständigen Seh- und Hörverlust sowie in seltenen Fällen auch zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen.

*Die Deutsche Schmerzliga e.V. ist eine gemeinnützige Organisation für Patienten mit chronischen Schmerzen.4

Referenzen

1 Informationen zum Weltgesundheitstag. Unter: https://www.weltgesundheitstag.de/cms/index.asp?wgt-who. Zuletzt eingesehen am 25.02.2022
2 Wutzler et al. 2001; Vaccine 20: 121-124.
3 Harpaz R et al. MMWR Recomm Rep 2008; 57: 1-40.
4 Die Deutsche Schmerzliga e.V. Unter: https://schmerzliga.de/ Zuletzt eingesehen am 01.03.2022

Nach oben

Ansprechpartner für Journalisten

Nicole Engelstädter
von der Kuhlen Kommunikation GmbH
Widenmayerstr. 27
80538 München
Telefon: +49 89 9545956-19
E-Mail: n.engelstaedter@vonderkuhlen.de

Pia Clary
Leiterin Unternehmenskommunikation
Communications, Government Affairs & Market Access
Telefon: +49 152 53239052
E-Mail: pia.x.clary@gsk.com

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München
Sitz der KG ist München
Amtsgericht München HRA 78754
Komplementärin:
Allen Pharmazeutika Gesellschaft mbH, Sitz Wien
Handelsgericht Wien FN 93449 a Geschäftsführung:
Victoria Williams