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Bewusst richtig handeln: GSK präsentiert Studie zum Umgang mit rezeptfreien Medikamenten und startet Aufklärungskampagne

  • Kampagne „Bewusst richtig handeln.“ klärt über den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit rezeptfreien Medikamenten auf.
  • Begleitende Studie zeigt: Viele Deutsche nutzen täglich rezeptfreie Medikamente. Die wenigsten halten sich an die exakte Dosierung und vor allem Jüngere entsorgen ihre Medikamente falsch.

GSK Consumer Healthcare startet heute die Kampagne „Bewusst richtig handeln.“. In Online-Anzeigen und auf der Website bewusstrichtighandeln.de erfahren Verbraucher alles über den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit rezeptfreien Medikamenten. Die Kampagne informiert mit Service-Inhalten in den Themenbereichen Dosierung, Aufbewahrung, Anwendung und Entsorgung.

„Wir freuen uns eine so wichtige Kampagne zu starten und sind fest von ihrer Notwendigkeit überzeugt. Als eines der weltweit größten Gesundheitsunternehmen wollen wir etwas gegen die Wissenslücken im Bereich der Selbstmedikation unternehmen und unseren Teil zu einem sicheren und nachhaltigen Umgang mit unseren Produkten leisten“, sagt Agnes Magdalena Hug, Medical Director GSK Consumer Healthcare DACH.

Im Rahmen der Kampagne veröffentlicht GSK nun auch die Studienergebnisse einer in Deutschland durchgeführten, repräsentativen Studie zum Umgang mit rezeptfreien Medikamenten. Die Studienmacher wollten vor allem wissen, wie die Befragten ihre Medikamente nutzen, dosieren, aufbewahren und entsorgen.

Laut Studie nutzt jeder achte Deutsche (12,3 Prozent) täglich rezeptfreie Medikamente, auch OTC-Medikamente genannt (von engl. „Over-the-Counter“, „über den Ladentisch“). Aber: Nur 6 von 10 der Befragten (60,3 Prozent) halten sich hierzulande immer an die exakte Dosierung laut Packungsbeilage. 27,2 Prozent tun dies nur manchmal, fast jeder Zehnte (9,9 Prozent) kaum, und 2 Prozent halten sich sogar nie an die Dosierungsanleitung.

Prof. Dr. med. Justus Benrath, Leiter der Schmerz-Ambulanz am Universitätsklinikum Mannheim, sagt: „An die Vorgaben aus dem Beipackzettel sollte man sich unbedingt halten. Sie beruhen auf sorgfältig durchgeführten Studien der Hersteller. Daraus ergibt sich ein Dosierungsbereich, in dem das Medikament sicher und wirksam ist. Die maximale Tagesdosis eines OTC-Medikaments sollte auf gar keinen Fall ohne Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin überschritten werden.“

Weitere Studienergebnisse:

  • Bei der Dosierung ihnen noch unbekannter OTC-Medikamente halten sich die Deutschen zuallererst an die Packungsbeilage (51 Prozent). 44,2 Prozent suchen Rat in der Apotheke. Bei bereits bekannten Medikamenten verlassen sich 47,8 Prozent der Befragten vor allem auf ihre vorherige Erfahrung.
  • 28,5 Prozent der 18- bis 34-jährigen Befragten prüfen selten oder nie das Verfallsdatum ihrer OTC-Medikamente. Menschen über 55 sind hierbei gewissenhafter: Nur 19,5 Prozent achten selten oder gar nicht auf die Haltbarkeit.
  • 37,4 Prozent der Befragten mit Kindern bewahren ihre Medikamente fälschlicherweise unter anderem in einem einfach zugänglichen Schrank, einer Schublade oder einer Box auf.

Vor allem die falsche Aufbewahrung von Medikamenten kann dabei schwerwiegende Folgen haben. „Medikamente, ganz gleich welcher Art und Weise, müssen vor dem Zugriff von Menschen, die keinen Zugriff haben sollten, sicher geschützt werden“, so Justus Benrath.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt laut Studie besonders bei der Anwendung eine große Rolle. So tragen 50,8 Prozent der Deutschen Cremes und Gels mit den Händen auf und waschen diese anschließend. Das ist allerdings die falsche Vorgehensweise, wie Agnes M. Hug von GSK Consumer Healthcare weiß: „Durch das Händewaschen können Arzneimittelrückstände in die Umwelt gelangen. Deshalb sollte man die Hände lieber mit einem Papierhandtuch abwischen und das dann im Hausmüll entsorgen“. So gehen laut Studie allerdings nur 10,9 Prozent vor.

28 Prozent der Befragten entsorgen außerdem ihre Medikamente zumindest teilweise falsch, indem Sie diese zum Beispiel in die gelbe Tonne werfen oder in der Toilette herunterspühlen. Bei Jüngern zwischen 18-34 sind es sogar über 55 Prozent, die falsch entsorgen. Gesundheitsexperte Benrath erklärt: „Die Entsorgung von Medikamenten ist in den meisten Fällen ganz einfach: sie gehören in den Restmüll. Spülen Sie Medikamente niemals in der Toilette oder im Waschbecken herunter“. Agnes Magdalena Hug ergänzt: „Ist man sich dennoch unsicher, kann man auch auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte unter bfarm.de/arzneimittelentsorgung nachsehen oder in der Apotheke nachfragen, wie man seine Arzneimittel richtig entsorgt“.

Über GSK / GSK Consumer Healthcare

GSK Consumer Healthcare ist eines der weltweit größten Gesundheitsunternehmen und blickt auf über 160 Jahre Unternehmenshistorie zurück. Das Unternehmen will mit seinen Gesundheitsprodukten Menschen auf der ganzen Welt dabei unterstützen, leistungsfähiger zu sein, sich besser zu fühlen und länger zu leben. Einige der weltweit beliebtesten Gesundheitsmarken zählen zum Unternehmen, darunter Sensodyne, Voltaren, Dr.BEST, Vitasprint, Otriven und Fenistil. Diese Marken sind in über 100 Ländern auf der ganzen Welt erfolgreich. Sie erfüllen die Bedürfnisse von Millionen von Menschen, die sich jeden Tag in Apotheken, Supermärkten und im Internet für unsere Produkte entscheiden.

Weitere Informationen zu GSK Consumer Healthcare finden Sie im Internet auf https://de.gsk.com/de-de/produkte/consumer-healthcare/

Ansprechpartner für Journalisten 

Pressekontakt GSK
GSK Consumer Healthcare
Martina Gernet
Communications Director DACH
E-Mail: presse.dach@gsk.com
Tel: +49 (0) 89 7877 189