Umfrage: So fördert die Corona-Pandemie das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen

  • Befragt wurden etwa 1.000 Menschen zwischen 16 und 75 Jahren in Deutschland
  • Jeder dritte Befragte wird sich häufiger als vor der Pandemie in Apotheken beraten lassen
  • Insbesondere jüngere Menschen zwischen 16 und 24 Jahren planen in Zukunft, ihre Gesundheit präventiv aktiver durch freiverkäufliche Präparate zu schützen.

Seit Beginn des Jahres 2020 sind die Menschen weltweit mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie konfrontiert. Im Rahmen einer Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Ipsos im Auftrag des Gesundheitunternehmens GSK Consumer Healthcare unter etwa 1.000 deutschen Bürgern kam heraus, dass sich durch die Covid-19-Krise das Gesundheitsverhalten zum Positiven verändert hat. „Die Menschen nehmen ihre Gesundheit selbst in die Hand. Die Selbstmedikation spielt eine zentrale Rolle“, erklärt Victor Geus, General Manager DACH bei GSK Consumer Healthcare. „Die Pandemie ist wie eine Lupe, die vergrößert, was wichtig ist – die Gesundheit gehört dazu.“

Jeder dritte Deutsche lässt sich häufiger in Apotheken beraten als vor der Corona-Pandemie

Etwa die Hälfte aller Deutschen (54 %) stimmte zu, dass sie Apothekern in puncto Gesundheitsfragen vertrauen, insbesondere bestätigten dies junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren (71 %). „Wir haben schon vor Corona einen starken Wertewechsel bei jüngeren und älteren Menschen in Richtung ‚Self Care‘ beobachtet“, erläutert Corinna Mühlhausen, Trend- und Zukunftsforscherin. Dazu gehöre es auch, Vorsorge zu betreiben und sich fachlich beraten zu lassen. So wollen sich rund ein Drittel aller Befragten (27 %) in Zukunft häufiger in Apotheken Ratschläge gegen leichtere Beschwerden holen. Jeder Fünfte (20 %) würde sich häufiger in Apotheken den Blutdruck oder den Blutzucker messen (18 %) sowie über eine gesündere Lebensweise beraten lassen (22%).

Ärzte sind Ansprechpartner Nummer 1, vor allem für Menschen zwischen 45 und 75 Jahren

Mehr als jeder zweite Deutsche (etwa 60 %) wendet sich bei Bewegungsschmerzen (62%), einem Hautausschlag (66%) oder einer Erkältung (59%) zuerst an Gesundheitsfachkräfte, wobei der Hausarzt der bevorzugte Ansprechpartner ist: Menschen zwischen 45 und 75 Jahren konsultieren deutlich häufiger zuerst ihren Hausarzt als jüngere Menschen zwischen 16 und 44 Jahren. Etwa jeder zehnte Befragte in Deutschland sucht zuerst Rat bei der Familie und Freunden oder in der Apotheke. Im Internet sucht jeder Zehnte zuerst Rat bei Bewegungsschmerzen oder Hautausschlag.

Jüngere und ältere Menschen achten mehr auf ihre Gesundheit

Über die Hälfte der jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren (55 %) gab an, ihre Gesundheit vor der Corona-Pandemie als Selbstverständlichkeit angesehen zu haben. Rund zwei von drei (65 %) dieser Altersgruppe bestätigten zudem, dass sie eher dazu tendieren das Thema in ihre Alltagsentscheidungen einzubeziehen. „Durch Corona geht es den Menschen nicht mehr nur um ihre eigene Gesundheit. Sie kümmern sich zwar auch um sich selbst, aber auch mit dem Ziel sich länger und besser, um andere kümmern zu können“, so Mühlhausen. Entsprechend gaben zwei von drei Menschen (66 %) an, sich vermehrt um das gesundheitliche Wohl der Personen zu sorgen, die ihnen nahestehen, insbesondere Frauen (72 %) und junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren (73 %).

Junge und ältere Deutsche betreiben aktive Gesundheitsvorsorge

Bei der Frage, ob die Teilnehmer beabsichtigen, in Zukunft einen Vorrat an rezeptfreien Arzneimitteln wie Schmerz- und Grippemitteln anzulegen, stimmte etwa jeder Dritte der unter 45-jährigen zu (32 %), in der Gesamtstichprobe war es jeder Vierte (25 %). Eine zeitlang wurde Gesundheit vielfach gleichgesetzt mit Selbstoptimierung. „Seit Corona wird Gesundheit wieder mehr über die Abwesenheit von Krankheiten definiert“, so Mühlhausen. Dazu gehöre auch die Eigenverantwortlichkeit, Krankheiten vorzubeugen oder diese selbst zu behandeln. So beabsichtigt auch fast jeder zweite Befragte zwischen 16 und 24 Jahren (45 %), in Zukunft mithilfe von Produkten wie Vitaminen und Mineralstoffen sein Immunsystem stärken zu wollen, 10 Prozentpunkte mehr als in der Gesamtstichprobe.

Corona beeinflusst nicht die Beliebtheit von Onlinebestellungen

Die Pandemie scheint bislang kaum Einfluss darauf gehabt zu haben, ob Menschen ihre Gesundheitsprodukte in Ladengeschäften oder im Internet erwerben: Jeder Dritte (33 %) gab an, Gesundheitsprodukte niemals oder selten online zu kaufen. Etwa sechs von zehn Befragten sagten, dass sie weder vor Corona (60 %) noch zu diesem Zeitpunkt (59 %) regelmäßig Gesundheitsprodukte über ein Online-Abonnement beziehen. Diese Entwicklung führt Corinna Mühlhausen auf die unsichere wirtschaftliche Lage zurück, in der sich viele Menschen durch Corona befinden. „Wenn das Geld knapp wird, kauft man nicht.“ Insgesamt erwartet sie aber, dass sich der Trend zur Online-Bestellung durchsetzt: „So manche ältere Menschen haben in dieser Zeit das Online-Shopping für sich entdeckt“, so die Trendforscherin.

Die Mehrheit der Deutschen bevorzugt Markenprodukte

Für etwa drei von vier der deutschen Teilnehmer (73 %) ist beim Kauf von Gesundheitsprodukten die Vertrauenswürdigkeit der Marke wichtig. Dies gilt insbesondere für junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren (71 %). Jeder vierte Befragte (27 %) ist seinen Marken beim Kauf von Gesundheitsprodukten treu und kauft nur seine übliche Marke. Etwa drei von vier Befragten (73 %) legen außerdem Wert darauf, dass die Wirksamkeit eines Produktes wissenschaftlich bewiesen ist. „Die Zielgruppe der 30 bis 50-Jährigen braucht klare, verständliche, prägnante Produktinformationen“, sagt Mühlhausen. Diese Generation habe Familie und Job und demnach keine Zeit, sich mit langem Suchen nach Informationen zu beschäftigen. Eine sehr große Bedeutung hatte für die Teilnehmer der Umfrage auch ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis: 77 Prozent sagten das dies wichtig sei, Frauen (81 %) etwas mehr als Männer (72 %).

Umweltschutz entscheidend bei der Produktwahl

Doch beim Kauf von Gesundheitsprodukten gewinnen auch andere Faktoren zunehmend an Bedeutung, so Mühlhausen. So gab über die Hälfte der Befragten (52 %) an, ihnen sei es wichtig, dass die Produkthersteller die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter, deren Familien und Umfeld im Blick haben. Fast ebenso viele Menschen (53 %) berücksichtigen bei der Wahl ihrer Produkte, ob das Unternehmen in nachhaltige Entwicklungen investiert, wie z.B. den Erhalt natürlicher Ressourcen. „Im OTC-Bereich achten Menschen mehr auf Transparenz“, sagt Mühlhausen. Insbesondere junge Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren finden bei der Wahl ihrer Produkte recyclebare Verpackungen wichtig bis sehr wichtig (59 %).

Zur Umfrage:

Befragt wurden jeweils rund 1.000 Deutsche und Briten zwischen 16 und 75 Jahren, Spanier im Alter zwischen 16 und 65 sowie Italiener zwischen 16 und 70 im Zeitraum vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2020. Erfasst wurde die Zustimmung zu verschiedenen Aussagen (fünf Stufen) sowie Verhaltensänderungen vor und nach Inkrafttreten der Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Die Daten wurden entsprechend den Verhältnissen in der Gesamtbevölkerung nach Alter, Geschlecht, Region sowie nach Beschäftigungsstatus gewichtet. Die Britischen Daten wurden zusӓtzlich nach sozial-ökonomischen Kriterien gewichtet. Zudem stimmten alle Teilnehmer, deren Daten berücksichtigt wurden, einem Adverse Event Tracker (Weiterleitung von aufgetretenen Problemen mit Produkten in anonymisierter Form an Hersteller) zu.

Weitere Informationen zu GSK Consumer Healthcare finden Sie im Internet auf https://de.gsk.com/de-de/produkte/consumer-healthcare/

Downloads:

Pressemitteilung Umfrage: So fördert die Corona-Pandemie das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen (PDF, 0,14 MB)
Factsheet Corona-Pandemie fördert das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in Europa (PDF, 0,17 MB)
Infografik Corona-Pandemie stärkt Gesundheitsbewusstsein (PDF, 0,45 MB)
Bild: Ältere Damen in Sportbekleidung mit Apfel (JPG, 18 MB)
Bild: Frau mit Tablettendose (JPG, 6 MB)
Bild: Frau und Kind mit Maske (JPG, 24 MB)

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