Sanofi und GSK unterstützen COVAX mit 200 Millionen Dosen eines adjuvantierten rekombinanten proteinbasierten COVID-19-Impfstoffs

Die von der Gavi geleitete COVAX-Einrichtung zielt darauf ab, den erfolgreichen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen weltweit zu sichern.

Sanofi und GSK haben mit der Global Alliance for Vaccines and Immunisation (Gavi), dem rechtlichen Verwalter der COVAX (COVID-19 Vaccine Global Access Facility) für die gebündelte Beschaffung und gerechte Verteilung von COVID-19-Impfstoffen eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Sanofi und GSK beabsichtigen, der COVAX-Plattform 200 Millionen Dosen ihres adjuvantierten rekombinanten proteinbasierten COVID-19-Impfstoffs zur Verfügung zu stellen, sofern dieser von den Behörden zugelassen ist und die Verträge bindend sind. Beide Unternehmen beabsichtigen, zum Ziel der COVAX beizutragen. Hierbei geht es darum sicherzustellen, dass COVID-19-Impfstoffe nach einer erfolgreichen Zulassung die Bedürftigen erreichen, unabhängig davon, wer sie sind und wo sie leben.

Thomas Triomphe, Executive Vice President und Global Head von Sanofi Pasteur: „Um eine globale Gesundheitskrise dieses Ausmaßes zu bewältigen, bedarf es einzigartiger Partnerschaften. Das Engagement, das wir heute mit der COVAX-Einrichtung ankündigen, kann uns helfen, gemeinsam bessere Chancen zu haben, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Dieser Zeitpunkt spiegelt auch unser langfristiges Engagement für die globale Gesundheit wider und stellt sicher, dass unsere COVID-19-Impfstoffe, für die am stärksten gefährdeten Menschen überall auf der Welt erschwinglich und zugänglich sind."

Roger Connor, Präsident von GSK Vaccines, ergänzt: „Seit wir an der Entwicklung an COVID-19 Impfstoffen arbeiten, hat GSK versprochen diese für alle Menschen auf der Welt zugänglich zu machen. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Sanofi daran zu arbeiten, diesen adjuvantierten rekombinanten proteinbasierten Impfstoff den Ländern, die sich der COVAX-Einrichtung angeschlossen haben, so bald wie möglich zur Verfügung zu stellen. Dies hat das Potenzial einen bedeutenden Beitrag zum weltweiten Kampf gegen COVID-19 leisten."

Die COVAX-Einrichtungen sind Teil von COVAX, einer globalen Zusammenarbeit von Regierungen, globalen Gesundheitsorganisationen, Unternehmen und philanthropischen Organisationen um die Entwicklung, Produktion und den gleichberechtigten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen zu beschleunigen. COVAX wird gemeinsam von Gavi, CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) und der WHO (World Health Organisation) geleitet und bildet die Impfstoffsäule des ACT-Accelerators (Access to COVID-19 Tools), der Initiative zur Beschleunigung des Zugangs zu COVID-19 Mitteln. Mehr als 180 Länder und Volkswirtschaften haben sich vor kurzem der COVAX-Plattform angeschlossen, um einen rechtzeitigen und kostengünstigen Zugang zu Impfstoffen zu erhalten, um dem globalen Ausmaß der COVID-19-Pandemie gerecht zu werden.

Im Rahmen der Bemühungen der COVAX-Plattform werden die Impfstoffe in den teilnehmenden Ländern über den kürzlich von der WHO veröffentlichten Zuteilungsrahmen sowie über den Rahmen des Strategic Advisory Group of Experts on Immunization (SAGE) Values Framework der WHO verteilt. Diese hat damit begonnen, künftige Leitlinien für den Einsatz von Impfstoffen zu erstellen. Diese Zuteilungsprinzipien sollen sicherstellen, dass Menschen in allen Teilen der Welt Zugang zu COVID-19-Impfstoffen erhalten, sobald diese verfügbar sind.

Status der Entwicklung von adjuvantierten rekombinanten, proteinbasierten Impfstoffen

Sanofi und GSK haben am 3. September eine Phase-1/2-Studie mit insgesamt 440 Probanden eingeleitet und erwarten erste Ergebnisse Anfang Dezember 2020, um eine entscheidende Phase-3- Studie noch vor Jahresende beginnen zu können. Falls die Daten einen Zulassungsantrag möglich machen, ist geplant, die Zulassung in der ersten Jahreshälfte 2021 zu beantragen. Parallel dazu erweitern beide Unternehmen die Produktionskapazitäten für ihr Antigen bzw. das Adjuvanssystem.

Engagement von GSK im Kampf gegen COVID-19

GSK arbeitet weltweit mit Unternehmen und Forschungsgruppen zusammen, die an vielversprechenden Impfstoffkandidaten für COVID-19 arbeiten, indem sie GSKs innovative Impfstoff- Adjuvans-Technologie einsetzen. Der Einsatz eines so genannten Adjuvans, eines Wirkverstärkers, ist in einer Pandemiesituation von besonderer Bedeutung, da es die Menge des pro Dosis benötigten Impfproteins verringern kann, wodurch mehr Impfstoffdosen hergestellt werden können. Somit kann der Schutz von mehr Menschen insgesamt erreicht werden. GSK zielt nicht darauf ab, während der Pandemie von Impfstoffen gegen COVID-19 Profit zu generieren, sondern wird jeden kurzfristigen Gewinn in die Coronavirus-bezogene Forschung und die langfristige Pandemievorsorge investieren – entweder durch GSK-interne Investitionen oder in Kooperation mit externen Partnern.

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