Stellungnahme zu Ultiva

Als weltweit agierendes forschendes Gesundheitsunternehmen steht für GSK die bestmögliche Versorgung von Patienten mit unseren Produkten an erster Stelle.

Wir unternehmen höchste Anstrengungen, um eine am medizinischen Bedarf ausgerichtete Versorgung mit unseren Produkten bestmöglich sicherzustellen.

Ultiva (Wirkstoff Remifentanil) ist ein kurzwirksames synthetisches Opioid-Analgetikum, das von Anästhesisten wegen seiner Eigenschaften hoch geschätzt wird. Es ist nicht das einzige Medikament dieser Art in Deutschland. Seit 2011 ist der Wirkstoff patentfrei und es sind mindestens drei generische Alternativen mit identischem Wirkstoff in Deutschland verfügbar, deren Lieferfähigkeit uns jedoch nicht bekannt ist und auf die wir auch keinen Einfluss haben.

GSK priorisiert die Herstellung und Belieferung von Ultiva nach dem medizinischen Bedarf.
Dieser medizinische Bedarf wird anhand einer Reihe von Kriterien ermittelt; vor allem aus Rückmeldungen von medizinischen Experten, aber auch aufgrund von Marktsituationen, konkret ob Alternativen für Behandlungen zur Verfügung stehen (z.B. Generika oder alternative Wirkstoffe).

Wo die Nachfrage eines Produktes höher als die verfügbare Menge von Produkten ist, priorisieren wir unsere Kapazitäten nach diesem medizinischen Bedarf, was leider zu einer vorübergehenden Absenkung von Ultiva-Liefermengen in den Märkten führt, in denen es therapeutische Alternativen gibt.

Das ist in Deutschland der Fall. Derzeit ist Ultiva daher leider nur eingeschränkt lieferfähig. GSK hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukten (BfArM) darüber stets freiwillig und transparent informiert. Wir beliefern auch aktuell viele anästhesistische Fachabteilungen in Deutschland, können aber die hohe Nachfrage in ihrer Gesamtheit derzeit leider nicht abdecken. Wir bedauern diese Situation, da wir um mögliche Unannehmlichkeiten bei einer notwendigen Umstellung für die Anästhesisten wissen. Bezüglich möglicher Alternativen verweisen wir auf die Stellungnahme der Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA): https://www.dgai.de/alle-docman-dokumente/aktuelles/601-pressenmitteilung-remifentanil/file

Abschließende Information zur Produktion: Die Produktion von Ultiva für eine Vielzahl von Ländern läuft völlig planmäßig in unserem Herstellwerk in Italien. Es ist leider aufgrund verschiedener Aspekte nicht möglich, Produktionskapazitäten kurz- oder mittelfristig zu erhöhen.

Ansprechpartner für Journalisten:

Dr. Anke Helten
Senior PR-Manager
Telefon: 089/360 44-8102
E-Mail: Anke.A.Helten@gsk.com

Markus Hardenbicker
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
E-Mail: Markus.M.Hardenbicker@gsk.com