Ministerpräsident Tillich trifft GSK-Forschungschef im Dresdner Impfstoffwerk

  • Ministerpräsident hebt Innovationsstandort Sachsen hervor
  • Wichtiger Auftrag aus dem GSK-Impfstoff-Netzwerk kommt nach Dresden
  • Fortschreiben der Geschichte der Innovationen im GSK-Werk

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich diskutierte gemeinsam mit dem GSK-Forschungsleiter für Impfstoffe, Dr. Emmanuel Hanon, und dem Leiter des GSK-Impfstoffwerks, Dr. Peter Schu, künftige Perspektiven des Dresdner Werks für den Innovationsstandort Sachsen. Ministerpräsident Tillich wandte sich dabei auch an die gesamte Belegschaft und dankte für den großen und wichtigen Einsatz bei der jährlich aufs Neue herausfordernden Grippe-Impfstoff-Produktion für den weltweiten Bedarf – um möglichst viele Menschen rechtzeitig bei Grippewellen schützen zu können.

Ministerpräsident hebt Innovationsstandort Sachsen hervor

Seit über vier Jahrzehnten hat sich GlaxoSmithKline als Experte in der Herstellung von Grippe-Impfstoffen etabliert. Der hochinnovative Produktionsstandort im Herzen der Stadt Dresden stellt Grippe-Impfstoffe für den Weltmarkt her. Der saisonale Grippe-Impfstoff „made in Dresden“ wird stetig weiterentwickelt. Seit 2013 wird dort ein Grippe-Impfstoff produziert, der breiteren Schutz gegen vier Grippe-Stämme bietet. Das Dresdner Impfstoffwerk ist aber nicht nur reiner Produktionsstandort, sondern auch in die Erforschung und Entwicklung neuer Grippe-Impfstoffe involviert. Sachsen positioniert sich damit als Innovationsstandort, der mit der Impfstoff-Entwicklung durch GSK auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Dazu Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Das Serumwerk ist eines der weltweit führenden bei der Herstellung von Impfstoffen und setzt damit die pharmazeutische Tradition in Sachsen erfolgreich fort. Die neuen Forschungsansätze, die hier bei GSK verfolgt werden, sichern langfristig den Standort und stärken die pharmazeutische Branche im Freistaat insgesamt.“ Tillich verwies außerdem auf ein hohes staatliches Interesse an Impfungen, um die mögliche Verbreitung gefährlicher Krankheiten abzuwenden. „Der Freistaat setzt dabei mit verschiedenen Aktionen auf Aufklärung der Bevölkerung, um der Impfmüdigkeit entgegenzuwirken.“

v. l. n. r. : Dr. Emmanuel Hanon, Stanislaw Tillich, Dr. Peter Schu

Wichtiger Auftrag aus dem GSK-Impfstoff-Netzwerk kommt nach Dresden

„Dresden spielt eine wichtige Rolle dabei, innovative Forschungskonzepte in die Realität zu übertragen und einen Impfstoff aus dem Labor in die klinische Prüfung zu bringen“, so
Dr. Emmanuel Hanon. „Ich danke dem Dresdner Team für die harte Arbeit, innovatives Denken und gemeinschaftlichen Geist. Es ist mir eine Freude, Sachsens Ministerpräsidenten hier zu treffen und unsere Perspektiven für künftige Möglichkeiten für die öffentliche Gesundheit gemeinsam zu teilen.“

Ein neuer Forschungsansatz steckt derzeit in den Kinderschuhen, aber das Dresdner Impfstoff-Werk ist ganz vorne mit dabei. Das GSK-Impfstoff-Netzwerk hat Dresden mit einer wichtigen Rolle versehen. Denn bevor ein innovativer Impfstoff überhaupt verfügbar werden kann, muss er einen langen Weg durch die klinische Testung nehmen. Das Impfstoff-Werk in Dresden kann sein langjähriges und weitreichendes Know-how in der Produktion von Grippe-Impfstoff nutzen und stellt Bestandteile für die Studien-Impfstoff-Chargen her. Des Weiteren wird die Verfahrenstechnik für die Großproduktion optimiert. Denn Ziel ist auch, die Produktionswege in großem Maßstab zu etablieren, also die Verfahren für eine Massenproduktion zu entwickeln. „Um diese Forschungsarbeit zu unterstützen, haben wir sogar neue Stellen in unserem Werk schaffen können“, freut sich Werksleiter Dr. Peter Schu.

Fortschreiben der Geschichte der Innovationen im Dresdner Grippe-Impfstoff-Werk

„Wir schreiben hiermit die Geschichte der Innovationen durch unser Dresdner Impfstoff-Werk fort“, erklärt Schu weiter. „Denn nach dem H1N1-Grippe-Pandemie-Impfstoff im Jahr 2009 und dem Vierfach-Grippe-Impfstoff, den wir bereits 2013 auf den Markt gebracht haben, ist dies eine nächste wichtige, zukunftsweisende Innovation für unseren Standort.“

Im Jahr 2013 wurde GSKs viervalenter Grippe-Impfstoff, entwickelt als logische Konsequenz auf die veränderte Influenza-Epidemiologie, als erster in Europa zugelassen und die Produktion in Dresden komplett umgestellt. Denn die jährlichen saisonalen Grippewellen werden meist durch vier Grippevirus-Subtypen ausgelöst: Zwei verschiedenen A-Stämme (Influenza A/H1N1 und A/H3N2) und zwei B-Linien (B/Victoria und B/Yamagata). Die älteren Impfstoffe enthielten aber nur drei dieser Virustypen: die jeweils aktuellen A-Stämme und einen möglichen B-Typ – obwohl bereits seit Anfang des 21. Jahrhunderts eine weltweite Kozirkulation der beiden existierenden B-Linien bekannt ist. Dies veranlasste die WHO erstmals im Jahre 2012, einen zweiten B-Stamm in ihre Empfehlungen zur Zusammensetzung der saisonalen Grippe-Impfstoffe aufzunehmen1, worauf GSK sehr schnell reagieren konnte.

Die Grippeschutzimpfung gilt als wirksamste Schutzmaßnahme vor Influenza-Infektionen. Grippe-Impfstoffe haben dazu beigetragen, Millionen von Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Referenzen

1 WHO: Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2012-2013 northern hemisphere influenza season; http://www.who.int/influenza/vaccines/virus/recommendations/201202_recommendation.pdf?ua=1

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