1. Dezember ist Welt-Aids-Tag: ViiV Förderpreis unterstützt Projekte gegen Stigmatisierung und Diskriminierung

  • HIV hat viele Gesichter – der Test ist einfach und bringt Klarheit
  • Ca. 30 % aller HIV-Erstdiagnosen in 2016 fanden erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Infektion statt
  • Stigmatisierung und Diskriminierung sind Hürden für die frühe Diagnose und Therapie
  • ViiV Healthcare lobt anlässlich des Welt-Aids-Tages 2017 erneut einen Förderpreis für Projekte u.a. gegen Stigmatisierung und Diskriminierung aus

Dank eines rasanten medizinischen Fortschritts ist HIV inzwischen eine gut behandelbare chronische Erkrankung geworden. Durch erfolgreich unterdrückte Viruslast kann sogar eine Ansteckung Dritter verhindert werden. Dennoch bestehen immer noch therapeutische Herausforderungen: Nach wie vor ist HIV nicht heilbar und es erfordert eine lebenslange Therapietreue, um das Virus in Schach zu halten und Resistenzen zu vermeiden. Auch gesellschaftlich gibt es noch viel zu tun: Noch immer erfahren Betroffene in vielen Lebensbereichen Diskriminierung und Stigmatisierung.

Angst vor Stigmatisierung darf nicht von HIV-Test abhalten

HIV ist nur behandelbar, wenn es erkannt wird und dabei gilt: je früher, je besser. Denn eine frühe Diagnose begünstigt den Behandlungsverlauf, verringert das Risiko für Begleiterkrankungen, erhöht die Lebenserwartung und hilft nicht zuletzt auch der Ansteckung Dritter vorzubeugen.1,2 Doch nicht jeder, der ein potentielles HIV Infektionsrisiko hat, ist sich dessen bewusst und lässt sich testen. Und so wurde von den 3.700 HIV-Erstdiagnosen im Jahr 2016 ganze 1.100 erst in einem bereits fortgeschrittenen Stadium der Infektion gestellt.3

Doch was hält die Menschen davon ab, einen HIV-Test zu machen? Zum einen sicherlich fehlende Kenntnis über die ersten Anzeichen einer HIV-Infektion. Viele der ersten Symptome einer akuten HIV-Infektion lassen nämlich zunächst auch harmlosere Erkrankungen vermuten, wie z.B. Fieber mit Hautausschlag oder Geschwüre im Mund- und Rachenraum.4 Zum anderen spielt aber sicherlich auch die Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung eine große Rolle. Dabei sollte man davon ausgehen, dass sich grundsätzlich jeder mit HIV infizieren kann und Stigmatisierung durch Aufklärung und einen respektvollen Umgang mit Betroffenen einen Riegel vorschieben.

ViiV Förderpreis gegen Stigmatisierung

Um innovative Projekte gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung sowie für die Lebensqualität von HIV-Positiven zu unterstützen, schreibt das Unternehmen ViiV Healthcare wie bereits in vergangenen Jahren zum Welt-Aids-Tag einen Förderpreis gegen Stigmatisierung aus. Die Initiatoren des Förderpreises sind davon überzeugt, dass der respektvolle gesellschaftliche Umgang mit Betroffenen eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, HIV-Infektionen früh genug zu erkennen und zu behandeln. Darüber hinaus entspricht dieses Engagement der Selbstverpflichtung des Unternehmens, sich für Menschen, die mit HIV leben, einzusetzen und sie dabei zu unterstützen, ein normales Leben führen zu können. Mehr Informationen zur Ausschreibung (Bewerbungsfrist: 31. Januar 2018) erhalten Sie auf www.viivhealthcare.de.

Über ViiV Healthcare:

ViiV Healthcare hat sich als Pharmaunternehmen weltweit auf den Bereich HIV spezialisiert und wurde im November 2009 von GlaxoSmithKline (LSE: GSK) und Pfizer (NYSE: PFE) mit dem Ziel gegründet, die Behandlung und Therapie für HIV-Patienten zu verbessern. Shionogi (TYO: 4507) trat dem Unternehmen im Oktober 2012 bei. Das Ziel von ViiV ist es, sich intensiver im Bereich HIV/AIDS zu engagieren, als es ein anderes Unternehmen je getan hat, und neue Ansätze zu finden, um hochwirksame und innovative HIV-Therapien zu entwickeln sowie betroffene Communities zu unterstützen. Weitere Informationen zu Firma, Management, Portfolio, Pipeline und Engagement erhalten Sie unter www.viivhealthcare.de.

Referenzen

1 Initiation of antiretroviral Therapy in Early Asymptomatic HIV Infection, The INSIGHT START Study Group. N: Engl J Med 2015; 373:795-807
2 Mehta et al. Using HIV Sequence and Epidemiologic Data to Assess the Selfreferral Testing for Acute on Incident Diagnoses in San Diego, California, Clin Infect Diseases 2016; 63:101-107
3 Robert-Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 47/2017:536
4 Hecht FM et al. Use of laboratory tests and clinical symptoms for identification of primary HIV infection. AIDS 2002; 16:1119-1129

Absender

ViiV Healthcare GmbH
Prinzregentenplatz 9
81675 München
www.viivhealthcare.com 

Ansprechpartner für Journalisten

Ariane Breisach 
GlaxoSmithKline GmbH & Co KG 
im Auftrag von ViiV Healthcare GmbH
Telefon: 089/360 44-8289
E-Mail: ariane.x.breisach@gsk.com