Patientenarbeit

Warum wir den Dialog mit Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen suchen

Gesundheit ist das höchste Gut – das gilt für Sie als Patienten ebenso wie für uns als forschendes Gesundheitsunternehmen. Sie wollen gesund bleiben oder werden, wir wollen Krankheiten verhindern oder heilen. Dieses gemeinsame Ziel lässt sich leichter erreichen, wenn wir es auch gemeinsam ansteuern. Reagenzgläser und Computermodelle alleine reichen nicht aus, um neue Therapieansätze zu erforschen und zu erproben. Impfstoffe und Medikamente werden für Menschen gemacht, und uns liegt viel daran, diese Menschen – die Patienten – möglichst früh einzubeziehen, wenn es darum geht, den medizinischen Fortschritt voranzutreiben.

Von einem partnerschaftlichen Dialog profitieren beide Seiten: Sie als Patientenorganisation sind frühzeitig über den neuesten Stand der Wissenschaft informiert, und wir als Gesundheitsunternehmen erfahren aus erster Hand, was Patienten wirklich wollen und brauchen.

Wichtige Grundsätze

Bei der Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen gelten für uns einige wichtige Grundsätze:

  • Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen sind unabhängig und sollen es auch bleiben – wir respektieren diese Unabhängigkeit ohne Wenn und Aber.
  • Keine Kungeleien hinter verschlossenen Türen – wir sorgen dafür, dass alles, was wir tun, transparent und nachvollziehbar bleibt.
  • Keine Werbung: Wir verzichten auf jede Art von Einflussnahme, die darauf abzielen könnte, den Absatz unserer Produkte zu erhöhen.
  • Wir halten uns streng an geltende Gesetze und ethische Normen.
  • Und nicht zuletzt: Gegenseitiger Respekt und Vertrauen sind die Grundlage der Zusammenarbeit.

…und strenge Regeln

Als erstes forschendes Gesundheitsunternehmen in Deutschland haben wir einen Patientenkodex aufgestellt, der klare und eindeutige Regeln für die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen enthält. Die wichtigsten Regeln:

  • Eine Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich auf der Basis eines schriftlichen Vertrages.
  • Die Zuwendungen von GSK betragen maximal 25 Prozent der jährlichen Gesamt-Fördermittel einer Organisation.
  • GSK ist folglich nie alleiniger finanzieller Förderer einer Patientenorganisation.
  • GSK gründet keine Patientenorganisationen.
  • GSK verbindet mit der finanziellen Förderung von Patientenorganisationen keinerlei Absicht, den Absatz seiner Produkte zu erhöhen.

Der GSK RegioPool

Die Zusammenarbeit von GSK mit Patientenorganisationen muss transparent und fair sein – aus diesem Grund wurde 2009 der GSK RegioPool eingeführt, der die Verteilung von Zuwendungen an regionale Selbsthilfegruppen regelt.

Die Zuwendungen gehen an ausgewählte Bundesverbände der gesundheitsbezogenen Patientenselbsthilfe, die dann mit den Geldern eigenverantwortlich regionale Initiativen ihrer Mitglieder unterstützen. Die Verteilung der Mittel muss auf Grundlage des GSK-Patientenkodex erfolgen und die Mittel dürfen nur Projekten zugeführt werden, die Patienten bei der Bewältigung ihrer Krankheit unterstützen.

Durch den RegioPool hat GSK eine ethische und transparente Möglichkeit geschaffen, die lokale Patientenselbsthilfe zu unterstützen.

Der Patientenbrief von GSK

Einmal im Quartal veröffentlichen wir einen Patientenbrief mit gesundheitspolitischen News und Fakten für Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen. Prägnant und verständlich informieren wir darin über wichtige Entwicklungen – angefangen von Einzelheiten zur Gesundheitsreform bis zu neuen Informationswegen für Patienten. Der Patientenbrief ist werbefrei und verfolgt ausschließlich das Ziel, zu informieren und damit den mündigen Patienten zu fördern.

Die Möglichkeit zum Probelesen besteht im Internet unter www.patientenpolitik.de. Auf diesem Portal finden sich alle Patientenbriefe der letzten Quartale. Der Patientenbrief wird ausschließlich in elektronischer Form veröffentlicht und kann hier abonniert werden.