Erforschen neuer Impfstoffe

Erforschen neuer Impfstoffe

Wir investieren in wissenschaftliche und technische Exzellenz, um neue innovative Impfstoffe zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, die den Bedürfnissen von Patienten und Kostenträgern entsprechen.

Vor Kurzem haben wir einen bahnbrechenden Impfstoff gegen Gürtelrose sowie den ersten universellen Impfstoff gegen Meningitis B vorgestellt. Wir erhalten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Fokus auf diese robuste Pipeline und dem aktiven Management des Lebenszyklus unserer eingeführten Impfstoffe. Dabei streben wir durch eine Erweiterung der Indikationen und der geographischen Verfügbarkeit an, mehr Menschen zu schützen.

Wir haben Impfstoffe gegen 21 der 31 Krankheiten entwickelt, welchen aktuell durch Impfungen vorgebeugt werden kann. Dadurch haben wir die Möglichkeit Menschen in jeglichen Lebensabschnitten zu schützen. Wir verbessern unsere Adjuvanstechnologie zur Verstärkung der Immunantwort auf Impfstoffe. Das ist besonders wichtig für die Menschen, die eher schlecht auf Impfungen ansprechen, beispielsweise Patienten mit beeinträchtigtem Immunsystem und ältere Menschen.

Beständige technologische Fortschritte in Verbindung mit einem tiefergreifenden Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen und des menschlichen Körpers bedeuten, dass wir jetzt bahnbrechende neue medizinische Entwicklungen hinsichtlich einiger der weltgrößten Herausforderungen im Gesundheitswesen erforschen und – zukünftig – bereitstellen können.
Bei den Impfstoffen streben wir in erster Linie die Entdeckung und Entwicklung prophylaktischer und therapeutischer Impfstoffe an, die dabei helfen können, Menschen gegen Infektionskrankheiten zu schützen. Jede Krankheit weist spezifische Kennzeichen auf. Dies macht es erforderlich jeweils ein eigenständiges Konzept für die Entwicklung eines Impfstoffes zum Schutz gegen eine bestimmte Krankheit zu entwerfen.

Die meisten Erkrankungen werden durch Erreger verursacht – in der Regel Viren, Bakterien oder Parasiten –, die das natürliche körpereigene Immunsystem angreifen. In Impfstoffen werden inaktivierte oder abgeschwächte Formen dieser Erreger – oder kleine, nicht mehr aktive Teile davon – verwendet, um unsere natürliche Immunabwehr anzuregen und so einen Schutz vor der Infektion zu erreichen.

Alle Krankheiten, nicht nur die Infektionskrankheiten, bergen Herausforderungen. Diese bestehen für unsere Wissenschaftler darin, Impfstoffe zu entwickeln, die den geeigneten Erreger oder Erregerbestandteil enthalten. Dieser Erreger oder Erregerbestandteil soll eine Immunreaktion im Körper auslösen, welche einen Schutz gegen den tatsächlichen Erreger aufbaut.

Einsatz von Spitzentechnologien

Der umfangreiche Einsatz von Spitzentechnologien in der Entwicklung neuer Impfstoffe ermöglicht uns, potenziell schneller zu testen, die Produktion zu vereinfachen, die Kosten zu senken und uns um ungedeckte medizinische Bedürfnisse zu kümmern. Adjuvantien, SAM (Self Amplifying Messenger RNA), Biokonjugate und GMMA (Generalized Modules for Membrane Antigens) sind nur ein paar Beispiele für die Technologien, die wir einsetzen.

Digitale Transformation

Das verbesserte Verständnis biologischer Vorgänge treibt die Entwicklung neuartiger, zielgerichteter Impfstoffe voran. Gleichzeitig haben digitale Technologien und Verfahren zur Datenanalyse zunehmend an Bedeutung gewonnen, woraus sich neue Möglichkeiten ergeben, die Auswirkungen von Eingriffen bei Krankheiten zu erfassen. Indem wir die reverse Vakzinologie, innovative Studiendesigns und andere Methoden zur beschleunigten Entdeckung und Entwicklung von Impfstoffen einsetzen, bauen wir auf diesen Fortschritten auf. Wenn wir sie uns effektiv zunutze machen, leisten diese Fortschritte unserer Ansicht nach einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsergebnisse.

Gemeinsame Entwicklung der Impfstoffe der Zukunft

Unsere Investitionen in bahnbrechende Impfstofftechnologien stellen ein echtes Unterscheidungsmerkmal dar und werden zukünftig weitere Vorteile bringen. In drei globalen Forschungs- und Entwicklungszentren in Belgien, Italien und den USA arbeiten mehr als 2.500 Impfstoffwissenschaftler. Durch diese breite internationale Verteilung können wir auf eine Vielfalt an unterschiedlichen Fähigkeiten und Kulturen zurückgreifen, was uns hilft, die besten Talente anzuziehen, und uns die Türen zu externen Partnerschaften öffnet.

Aus diesem Grund gibt es im Impfstoffbereich von GSK mit mehr als 150 wissenschaftliche Einrichtungen Kooperationen – zu den Partnern gehören biowissenschaftliche Unternehmen, universitäre Einrichtungen, Wohltätigkeitsorganisationen, Nichtregierungseinrichtungen und viele andere mehr. Jede dieser Kooperationen hat das alleinige Ziel, die Grenzen der Krankheitsprävention auszuweiten.

Weltweite Gesundheit

Unsere neue Strategie zur weltweiten Gesundheit hat zum Ziel, die weltweite Gesundheit durch Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten, von denen Kinder in Entwicklungsländern betroffen sind, zu verbessern. Dabei stehen HIV, Malaria und Tuberkulose (TB) im Fokus unserer Arbeit.

Wir stellen fest, dass sich im Rahmen der Forschung und Entwicklung zur weltweiten Gesundheit entdeckte innovative wissenschaftliche Erkenntnisse und Plattformen kommerziell ausweiten lassen. So war beispielsweise das im RTS,S-Malariaimpfstoff verwendete Adjuvans ausschlaggebend für den Erfolg unseres Gürtelrosenimpfstoffs. Derzeit wird dieses Adjuvans in unserem TB-Impfstoffkandidaten sowie in einer Reihe anderer Impfstoffe, die sich aktuell in der Entwicklung befinden, verwendet.