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Wir erforschen die nächste Generation der Immunonkologie

Lesezeit: 5 min

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09 September 2021

Krebserkrankungen sind komplex. Mithilfe neuartiger Technologien, verbesserter Methoden und über Jahrzehnte erweitertem Wissen erforschen wir dieses komplexe Feld unermüdlich. Unser Ziel ist der Aufbau eines vielfältigen Portfolios neuartiger immunonkologischer Therapien und Kombinationen, die das Potenzial haben, Krebs wie wir ihn bislang kennen, zu verändern.


Das Prinzip der Immunonkologie ist nicht neu; die Anfänge reichen sogar bis ins 19. Jahrhundert zurück. Doch erst in den letzten zehn Jahren haben sich immunonkologische Therapien als neuartiger Behandlungsansatz herausgestellt, indem sie das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung von Krebszellen nutzen. Immunonkologische Wirkstoffe können bei bestimmten Tumorarten, die bisher als schwer behandelbar galten, mehr Lebenszeit ermöglichen.


Wie funktioniert dieser Therapieansatz? Von zentraler Bedeutung sind dabei die T-Zellen, die ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems sind und Proteine namens „Immun-Checkpoints“ produzieren. Diese unterstützen dabei, das Immunsystem „in Schach" zu halten, ohne dabei zu aggressiv zu handeln. Immun-Checkpoints können aber auch verhindern, dass T-Zellen Krebszellen erkennen und zerstören. Werden diese Checkpoints mit Medikamenten – so genannten Checkpoint-Inhibitoren – blockiert, wird die körpereigene, gegen Krebszellen gerichtete Immunantwort, aktiviert. Zu den führenden Checkpoint-Inhibitoren gehören solche, die auf die Interaktion zwischen dem Checkpoint PD-1 und PD-L1, ein auf Tumorzellen befindliches Protein, abzielen.

T Zellen attackieren Krebszelle
T-Zelle

Die zunehmende Anzahl von Therapieoptionen und Studien, die diese Therapien evaluieren, sind nicht nur für Patient*innen vielversprechend, sondern auch für die Zukunft der onkologischen Forschung. Während die derzeit zugelassenen Checkpoint-Inhibitoren zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlungslandschaft geführt haben, ist eine weitere Erforschung potenzieller neuer Ziele erforderlich, da derzeit nur 15-30% der Patientinnen und Patienten von diesen Therapien profitieren.

Bei GSK erforschen wir verschiedene Ansätze, die das Immunsystem nutzen, um bestimmte Krebsarten noch individueller behandeln zu können. Wir sind stolz darauf, durch unsere innovative Forschung eine neue Generation der Immunonkologie maßgeblich mitzugestalten, um so Patient*innen neuartige Therapiemöglichkeiten bieten zu können.

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